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Dobrindt greift in VW-Abgasaffäre ein Verkehrsminister will Diesel-Modelle überprüfen lassen

VW hat Abgastests in den USA manipuliert: Das US-Justizministerium ermittelt inzwischen. Hierzulande will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt strenge Nachprüfungen deutscher VW-Dieselmodelle veranlassen.
21.09.2015 Update: 22.09.2015 - 03:58 Uhr 36 Kommentare

Gabriel zum VW-Skandal: „Das ist ein schlimmer Vorfall“

Berlin/Wolfsburg/Washington Die Affäre zieht immer weitere Kreise: Angesichts des Abgas-Skandals in den USA kommt das mächtige Präsidium des VW-Aufsichtsrats nach dpa-Informationen am Mittwoch zu einer Krisensitzung zusammen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Konzernkreisen. Demnach wird der Führungszirkel über die Folgen der manipulierten Abgastests bei VW-Dieselwagen in den USA beraten.

Zu dem Gremium gehören unter anderem der amtierende VW-Aufsichtsratschef Berthold Huber, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh und VW-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche. Der VW-Aufsichtsrat kommt am Freitag anschließend zu einer regulären Sitzung zusammen.

In den USA hat das Justizministerium einem Agenturbericht zufolge inzwischen strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Das berichtete am Montag die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen in den USA.

In der Folge der Entwicklungen hat am Dienstag auch Südkorea angekündigt, den Schadstoffausstoß von Diesel-Fahrzeugen der Marken VW und Audi zu untersuchen. Betroffen seien 3000 bis 4000 Autos der VW-Modelle Jetta und Golf sowie des Audi A3, die zwischen 2009 und 2015 produziert worden seien. „Sollten die südkoreanischen Behörden Probleme in den VW-Diesel-Wagen finden, könnte die Untersuchung auf alle deutschen Diesel-Wagen ausgeweitet werden“, sagte ein Ministeriumsvertreter.

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    Zuvor hatte sich in Deutschland die Politik massiv in die Affäre eingeschaltet. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt wolle sämtliche Diesel-Modelle des Autobauers auf dem deutschen Markt überprüfen. Der CSU-Politiker sagte der „Bild“ laut Vorabbericht am Montag: „Unabhängige Kontrollen finden immer wieder statt. Allerdings habe ich das Kraftfahrtbundesamt angewiesen, bei den VW-Dieselmodellen jetzt umgehend strenge spezifische Nachprüfungen durch unabhängige Gutachter zu veranlassen.“

    Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Kontrolleur Weil kritisierte den Konzern scharf. „Eine Manipulation von Emissionstests ist völlig inakzeptabel und durch nichts zu rechtfertigen“, sagte der SPD-Politiker, der als amtierender Regierungschef in Niedersachsen Mitglied im Präsidium des Aufsichtsrates von VW ist, am Montag in Hannover. „Es muss selbstverständlicher Anspruch des VW-Konzerns sein, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten.“

    VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat vor Vorverurteilungen gewarnt. „Wir gucken uns in den nächsten Tagen an, was passiert ist, wer die Verantwortung trägt“, sagte Osterloh am Montag auf der IAA in Frankfurt. Dass es dabei nicht um einen Sachbearbeiter gehe, sei klar. Aber jetzt schon den Abschied von Volkswagen-Chef Martin Winterkorn zu fordern, sei ein Unding.

    „Ich stehe zu Herrn Dr. Winterkorn“, sagte Osterloh. Winterkorn stehe an der Spitze und müsse das Thema aufklären. Wenn herauskommen sollte, dass Winterkorn an dem Skandal beteiligt ist, werde er von alleine zurücktreten. Klar sei aber, dass sich Volkswagen einen solchen Imageschaden nicht leisten könne. Das VW-Präsidium werde bald zusammenkommen, am Freitag tagt der Aufsichtsrat.
    Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte: „Dass das ein schlimmer Vorfall ist, ist, glaube ich, klar“, so der SPD-Chef in Berlin. „Dass wir Sorgen haben, dass der berechtigte, exzellente Ruf der deutschen Automobilindustrie und insbesondere Volkswagens darunter leidet, das können Sie sicherlich verstehen.“

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt vor gravierenden Folgen für die deutsche Wirtschaft und vor Arbeitsplatzverlusten. „Der Imageschaden wird VW nicht nur in den USA, sondern auch global teuer zu stehen kommen“, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der „Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. „Damit werden auch Jobs bei VW und vielen Zulieferern in Deutschland gefährdet sein.“ Die möglichen Strafzahlungen für VW seien „noch das geringste der Probleme“. Fratzscher zufolge könnten auch andere deutsche Exporteure Schaden nehmen. „Denn VW war bisher ein Aushängeschild für Produkte 'Made in Germany'.“ Der Ökonom forderte, es müsse nun dringend um Schadensbegrenzung für VW und für die deutsche Exportwirtschaft gehen.

    Was Sie schon immer über Diesel wissen wollten
    Der Erste: Mercedes 260D
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    Die ersten Autos mit Dieselmotor kamen im Jahr 1936 auf den Markt. Von Turboladern oder Einspritzung war damals noch lange nicht die Rede. Der 2,6 Liter große Vierzylinder im Mercedes 260D leistete 45 PS, der nur 1,9 Liter große Selbstzünder im Hanomag Rekord brachte es auf 35 Pferdestärken.

    (Foto: PR)
    Der erste Direkteinspritzer: Fiat Croma
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    Audi hat den TDI erfunden? Falsch! Fiat brachte nach enger Zusammenarbeit mit dem konzerneigenen Elektronik-Spezialisten Magneti Marelli den Direkteinspritzer im Jahr 1988 noch vor Audi zur Serienreife. Das zwei Liter große Triebwerk leistete 92 PS und stemmte 200 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Doch aus Angst vor Kinderkrankheiten bei der neuen und aufwändigen Technik brachte Fiat den Croma TD i.d. vorerst nur in Italien auf den Markt. So wurde das Feld Audi überlassen, die sich wenig später Marketing-wirksam als Pionier der Diesel-Direkteinspritzer feiern lassen konnte – was sich bis heute vor allem in das deutsche Gedächtnis gebrannt hat.

    (Foto: PR)
    Der Kleinste: Smart fortwo cdi
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    Der Dreizylinder-Diesel im alten Smart Fortwo zählt mit seinen 799 Kubikzentimetern Hubraum bis heute zu den kleinsten Dieselmotoren, die es in die Großserie geschafft haben. Je nach Jahrgang leistet der ab 2003 eingesetzte Selbstzünder zwischen 41 und 54 PS. Noch vor Bauende der zweiten Generation des Fortwo war der Diesel allerdings aus dem Angebot gefallen, die im Juli 2014 vorgestellte dritte Generation muss ohne Selbstzünder auskommen.

    (Foto: PR)
    Der stärkste Dreizylinder: Mini Cooper D
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    In der neuen Generation des Mini wurden die kleinen Vierzylinder-Motoren, die bislang aus der Kooperation mit dem PSA-Konzern stammten, aussortiert. Deren Stelle nahmen eigens entwickelte Dreizylinder ein, die auch im kommenden 1er BMW eingesetzt werden.

    Im Mini Cooper D bringt es der 1,5 Liter große Drilling mit Twin-Turbo-Aufladung auf 116 PS bei einem Normverbrauch von 3,6 Litern. Der Motor ist im Mini One D auch mit 95 PS erhältlich.

    (Foto: PR)
    Der stärkste Vierzylinder: VW Passat 2.0 TDI Biturbo
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    In der aktuellen Generation des Passat ist auch der stärkste Diesel-Vierzylinder wieder im Angebot. Dank zweier Turbolader können die VW-Ingenieure bis zu 240 PS aus dem 2-Liter-Triebwerk quetschen – und bis zu 500 Newtonmeter.

    Möglich macht das der ungewöhnlich hohe Druck: Die zwei Turbos pressen die Luft mit bis zu 3,8 bar in die Brennräume, die Einspritzanlage schickt den Kraftstoff mit 2.500 bar hinterher, um dann mit einem Druck von rund 200 bar zu verbrennen. Deshalb musste der Motor besonders stark gebaut werden.

    (Foto: PR)
    Der stärkste Sechszylinder: BMW M 550d
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    Wenn sich die hauseigene Performance-Schmiede M GmbH um einen Dieselmotor kümmert, kann bei BMW nur ein extremes Werk dabei herauskommen. Aus drei Litern Hubraum holen die BMW-Edeltechniker 381 PS. Möglich werden solche Werte nur durch eine ungewöhnliche Technik: An dem Selbstzünder arbeiten insgesamt drei unterschiedlich große Turbolader, um nicht nur das Turboloch zu füllen, sondern über das gesamte Drehzahlband eine hohe Leistung bereitzustellen.

    (Foto: PR)
    Der stärkste Sechszylinder, Teil 2: Audi RS5 TDI concept
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    Sollte Audi dieses Konzept-Auto zur Serienreife bringen, würde es dem BMW Tri-Turbo den Titel als stärkster Sechszylinder abnehmen – und zugleich den Diesel-V8 von Audi (4,2 Liter Hubraum, 385 PS) überflüssig machen. Der 3-Liter-V6 im RS5 TDI concept kommt wie sein großer V8-Bruder auf 385 PS, dürfte aber deutlich weniger verbrauchen.

    Mit genauen Zahlen hält sich Audi allerdings noch zurück. Statt auf drei Turbolader setzen die Ingolstädter auf den Elektro-Boost. Allerdings nicht an den Rädern, sondern am Turbolader: Ähnlich wie bei den neuen Formel-1-Turbos hilft ein kleiner Elektromotor den Turbo mit bis zu 72.000 Umdrehungen auf die Sprünge.

    (Foto: PR)

    Der auf diesem Gebiet führende Zulieferer Bosch sieht grundsätzlich die Autobauer in der Pflicht. Bosch liefere Komponenten an verschiedene Hersteller, erklärte ein Firmensprecher am Montag. „Die Integration ist Sache des Herstellers.“ Über Umprogrammierungen habe Bosch keine Kenntnis. Der Konzern machte keine Angaben dazu, ob Bosch Teile für die betroffenen VW-Modelle geliefert habe, ist bei der Abgastechnik aber Lieferant des Wolfsburger Konzerns.

    Das Bundesumweltministerium fordert Aufklärung: „Wir stehen vor einem Fall von eklatanter Verbrauchertäuschung und Umweltschädigung“, sagte Staatssekretär Jochen Flasbarth. „Ich erwarte, dass VW lückenlos offenlegt, wie und in welchem Ausmaß diese Manipulationen stattgefunden haben.“

    VW-Aktie im freien Fall
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    36 Kommentare zu "Dobrindt greift in VW-Abgasaffäre ein: Verkehrsminister will Diesel-Modelle überprüfen lassen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich denke Volkswagens Aktienkursverlust ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Marketinginstrumente werden in ihrer Effektivität so beschädigt sein, dass der Imageschaden nach gleich zwei Krisen zu Umweltthemen binnen fünf Jahren nur schwer reparabel ist. Mehr dazu habe ich hier gebloggt.

      http://www.socialmediafacts.net/de/social-media/shitstorms/volkswagens-diesel-affaere

    • Hallo zusammen, ich möchte betonen, was da bei VW passiert ist geht gar nicht! Aber, wer frei von Schuld ist solle den ersten Stein werfen oder so ähnlich.
      Die Automobilindustrie trickst wo sie kann, siehe Verbräuche und deren Zustandekommen, auch die US Hersteller und die anderer Nationen.
      Wer hat die US-Umweltbehörde auf den Pfad der Nachforschungen gebracht oder war es Kommissar Zufall? Auch dort gibt es eine gewaltige Lobby der Hersteller.
      Kann man es nicht ertragen dass nicht mehr GM der erste oder zweite der Welt ist, dass eventuell sparsamere Autos den Sprit fressenden Amischleudern den Gar aus machen? Auch wenn sie nicht ganz so sauber sind, aber immer noch sauberer als Autos die, wie die geliebten Pick Ups, die 25 Liter nehmen. Da muss man mal die Verbräuche vergleichen oder die mit 6,2 Liter Saug - Diesel.
      Die USA sind der größte Umweltsünder nach China, hier geht es um etwas anderes.
      Es wurde schon per Klage versucht die niedersächsische Beteiligung an VW und damit deren Einfluss auf Entscheidungen zu kippen. Es ist dadurch für Hedgefonds nicht möglich Einfluss zu nehmen. Nach dem die Aktien so gefallen sind wird VW Geld brauchen und Blackstone und Konsorten stehen schon bereit.
      Man wird zum Wohle und das der VW überlebt, das VW Gesetz lockern oder kippen und so haben die mächtigen Banken und Fonds aus den USA ihr Ziel erreicht.
      Denken Sie an meine Worte wenn es dazu kommt, dann geht die Ära des Familienbetriebes Piech/Porsche zu Ende.
      Was Herrn Dorindt angeht, das wäre dann wohl noch ein Projekt an dem er scheitert, typisch kleiner Junge "Mama den Klaus muss Du aber bestrafen".
      Anstatt zu sagen, aufgrund dieses Vorfalls werden wir alle Dieselfahrzeuge, aller Hersteller noch einmal überprüfen, mit einem besonderen Augenmerk auf die aus dem VW Konzern. Ich glaube da kämen noch ein paar Leichen ans Tageslicht, auch wenn es unangenehm ist. Da wären wir wieder am Anfang, dies gilt auch für die Politik, wer frei von Schuld ist...
      In diesem Sinne munter bleiben

    • Es sind weltweit 11.000.000 Fahrzeuge betroffen
      ---------------------
      Die Aktie befindet sich im freien Fall. Gestern hat sie 20% eingebüßt, heute weitere 20%. Insgesamt ist das ein Verlust von 27 Milliarden Euro.
      In den USA kann noch eine Strafe von bis zu 18 Milliarden Dollar hinzukommen.
      Hinzu kommt noch der enorme Image-Schaden.

      Auch Südkorea, Frankreich und die Schweiz wollen jetzt die VW-Modelle genauer überprüfen.

    • Nachprüfungen deutscher VW-Dieselmodelle veranlassen"
      Kann es sein, dass alle Ämter und der Herr Minister sinnlos sind.

    • @ Herr Marc Otto, hier zur geistigen Erbauung :
      www.youtube.com/watch?v=JmmdrC7KvYo

    • Eine putzige Satire, die Sie da aus dem Hut gezaubert haben, Frau Forro!
      So stellt man sich den gehorsamen Deutschen vor.

    • Der Verlust an Börsenwert ist schon herb. So langsam drängt sich mir aber wieder der Verdacht auf, daß das ganze zu einem Nebenkriegsschauplatz aufgeblasen wird , um von drängenderen Problemen abzulenken.

    • I. Fakten

      1. Ford macht jahrelang Riesenverluste in Europa.

      2. Der Passat hat den klassischen Mondeo als Firmenwagen verdrängt.

      II. Grund ?

      1. Bei mir im Konzern nur ein (1) Grund - der Mondeo hat mit 160 PS mehr CO2 emittiert als der Passat mit 180 PS. Ist (war) ja clean Diesel. Bei den CO2 Werten konnte man bei uns nur den Mondeo mit 115 PS, vielleicht mit 140 Ps nehmen. Das ist doch kein Auto sondern eine Schnecke. Also haben alle den Passat genommen, obwohl Sie eigentlich lieber Mondeo hätten.

      2. Haben die in Europa auch gefeilscht ?

      III. Fazit

      1. Nächstes Jahr vielleicht doch wieder Mondeo.

      2. Die 18 Milliarden in den USA sind nur der Anfang ? Wird Ford VW auf Schadensersatz verklagen ? Und die anderen Hersteller ? Wie kam VW zum größten Produzenten der Welt ? Wie viele Milliarden werden das ?

      IV Was nun ?

      1. Strafen ? Oder vielleicht doch schlimmeres ?

    • Ja, noch deutlicher ging es ja wohl nicht, dass Wiko Mist gebaut hat.

      Ich habe derzeit schon gewusst, dass Wiko wohl dabei ist, dass er den Konzern gegen die Wand fährt. Aber die "Experten" wußten es ja besser. Und die Oberpfeife Osterloh, Herr Porsche und der MP von Niedersachsen wußten es ja besser.

      die Wahrheit will ja nie einer hören---- .

      (...)

      Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • Nein, das liegt am Biodieselanteil (7%) in Deutschland.
      Da dürfen Sie sich bei den Grünen bedanken. Derartige Probleme mit Diesel-Fahrzeugen haben Sie in der Schweiz und Frankreich nicht. Italien hat meiner Meinung nach auch keinen Biodieselanteil im Kraftstoff.

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