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Dow Chemical und Dupont EU meldet Bedenken gegen Mega-Fusion in Chemieindustrie an

Zwei US-Konzerne wollen fusionieren – und die EU meldet Bedenken an: Die Wettbewerbshüter sehen bei einem möglichen Zusammenschluss von Dow Chemical und Dupont negative Auswirkungen auf Preise, Qualität, Auswahl und Innovationen.
11.08.2016 - 17:34 Uhr
Die EU will ihre Bedenken nun eingehend prüfen – und den Zusammenschluss gegebenenfalls verbieten. Quelle: AP
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Die EU will ihre Bedenken nun eingehend prüfen – und den Zusammenschluss gegebenenfalls verbieten.

(Foto: AP)

Brüssel Die Wettbewerbshüter der EU haben konkrete Bedenken gegen den geplanten Zusammenschluss der US-Chemiekonzerne Dow Chemical und Dupont angemeldet. Nach einer ersten Untersuchung könnte sich die Fusion auf dem Markt für Pflanzenschutz-Mittel negativ auf Preise, Qualität, Auswahl und Innovationen auswirken, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Zudem würden auch in der Saatgut-Branche und im Bereich der Herstellung von sogenannten thermoplastischen Kunststoffen Einschränkungen des Wettbewerbs nicht ausgeschlossen.

Wie die EU-Kommission mitteilte, soll nun bis zum 20. Dezember eine eingehende Prüfung der Bedenken erfolgen. Wenn sie fortbestehen, könnte sie den Unternehmen Auflagen machen oder den Zusammenschluss untersagen.

Die US-Chemiegiganten Dow Chemical und Dupont hatten ihre Fusionspläne Mitte Dezember öffentlich gemacht. Mit der neuen Dowdupont soll zunächst der weltgrößte Chemiekonzern noch vor dem alten Spitzenreiter BASF entstehen. Nach dem Zusammengehen soll der Konzern aber in drei einzelne und jeweils börsennotierte Unternehmen für Agrarchemikalien, Spezialchemikalien und Kunststoffe aufgespalten werden.

Rein rechnerisch würde DowDuPont laut Daten von 2014 mit fast 110.000 Mitarbeitern zunächst auf einen Umsatz von mehr als 86 Milliarden Dollar kommen.

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