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Drohende Zerschlagung Merkel: Thyssen-Krupp soll „möglichst breit aufgestellt“ bleiben

Kanzlerin Merkel ist nicht von einer Zerschlagung des Essener Industrieriesens Thyssen-Krupp überzeugt. Damit stellt sich hinter ihren Parteikollegen Laschet.
20.07.2018 - 12:15 Uhr Kommentieren
Die Kanzlerin hält eine eine „kurzfristige Verwertung“ von Thyssenkrupp nicht für sinnvoll. Quelle: dpa
Angela Merkel

Die Kanzlerin hält eine eine „kurzfristige Verwertung“ von Thyssenkrupp nicht für sinnvoll.

(Foto: dpa)

Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich indirekt gegen eine drohende Zerschlagung des Industriekonzerns Thyssen-Krupp ausgesprochen.

Merkel sagte am Freitag in Berlin, sie persönlich schließe sich der Meinung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) an, der dafür werbe, dass Thyssen-Krupp ein „möglichst breit aufgestelltes“ Unternehmen bleibe. Dies sei aber zum Schluss eine wirtschaftliche Entscheidung, die das Unternehmen zu treffen habe.

Laschet hatte sich gegen eine mögliche Zerschlagung des Thyssen-Krupp-Konzerns und gegen eine „kurzfristige Verwertung“ ausgesprochen.

Zuvor hatte unter anderem der Betriebsrat vor einer Zerschlagung des Unternehmens durch Finanzinvestoren gewarnt. Druck hatte vor allem der schwedische Investor Cevian aufgebaut, dem die Umbaubemühungen von Thyssen-Krupp nicht weit genug gingen.

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    Unter diesem Druck war am Montag Aufsichtsratschef Ulrich Lehner zurückgetreten und hatte das Dax-Unternehmen noch weiter in die Führungskrise gestürzt. Zuvor war bereits Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger gegangen.

    • dpa
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