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Düngemittelhersteller K+S darf weiter Abwässer in den Boden pumpen

K+S hat vor Gericht einen Erfolg errungen: Das Unternehmen darf auch weiterhin salzhaltige Abwässer in den Boden pumpen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) wies eine Klage von Naturschützern ab.
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Salzlauge des Kaliproduzenten K+S wird in Philippsthal in die Werra eingeleitet. Quelle: dpa

Salzlauge des Kaliproduzenten K+S wird in Philippsthal in die Werra eingeleitet.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Düngemittelhersteller K+S darf in Deutschland weiter salzhaltige Abwässer in den Boden pumpen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) wies eine Klage der thüringischen Gemeinde Gerstungen und von Naturschützern gegen die Versenkung am Mittwoch in letzter Instanz zurück. Die Kläger fürchten, dass die Trinkwasserbrunnen der Gemeinde und Naturschutzgebiete durch die Abwässer gefährdet werden könnten. Das Gericht sah hierfür jedoch keine Anhaltspunkte.

Das Regierungspräsidium Kassel hat K+S Ende 2012 außerdem gestattet, salziges Abwasser in den Fluss Werra einzuleiten. Ohne diese Genehmigungen müsste das Dax-Unternehmen die Förderung von Kali-Düngemittel in seinen Bergwerken in der Region drosseln oder ganz einstellen. Das Unternehmen aus Kassel beschäftigt in seinem Werk Werra mehr als 4300 Menschen, weitere 3000 Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region hängen nach K+S-Angaben von dem Standort ab. Im Rahmen einer Interessenabwägung haben die Behörden deshalb bisher stets grünes Licht für die Entsorgung gegeben.

  • rtr
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