Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Durchbruch EU einigt sich auf neue Abgasnormen

Die deutschen Autohersteller können sich bei den Verhandlungen um neue EU-Abgasnormen durchsetzen. Die strengen Regeln sollen erst ein Jahr später komplett in Kraft treten. Und für Elektroautos gelten besondere Regeln.
2 Kommentare
Für Autos sollen künftig strengere Abgasgrenzen gelten. Quelle: dpa

Für Autos sollen künftig strengere Abgasgrenzen gelten.

(Foto: dpa)

Brüssel Im monatelangen Streit um strengere Abgasnormen für Autos in Europa haben die Verhandlungspartner in Brüssel am Dienstag einen Durchbruch erzielt. Bei den Gesprächen zwischen EU-Ratspräsidentschaft und EU-Parlament habe man sich auf eine flexiblere Handhabung bei der Anrechnung von Elektroautos sowie eine spätere Einführung der Abgasnormen für die gesamte Fahrzeugflotte eines Herstellers geeinigt, hieß es von EU-Diplomaten.

Demnach soll die bisher für 2020 angepeilte Grenze von maximal 95 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer für alle neuen Autos erst 2021 gelten. 2020 müssen nur 95 Prozent der Fahrzeuge eines Herstellers diese Norm erfüllen. Zudem können sich Autobauer Elektrofahrzeuge über sogenannte Supercredits stärker als Entlastung anrechnen lassen. Statt wie bisher geplant 2,5 Gramm fließen dafür in die Berechnung von 2020 bis 2022 bis zu 7,5 Gramm pro Kilometer ein. Der CDU-Berichterstatter im EU-Parlament, Thomas Ulmer (CDU), nannte die Einigung fair. „Die Autos werden nochmals deutlich sparsamer und die europäischen Hersteller bleiben Marktführer bei umweltschonenden Fahrzeugen.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich im Sommer gegen einen Kompromiss gesperrt, der zwischen Parlament, Rat und EU-Kommission ausgehandelt worden war und strengere Abgasnormen für alle Pkw ab 2020 vorsah. Die Entscheidung der Bundesregierung hatte unter anderem bei Umweltverbänden für Empörung gesorgt.

  • rtr
Startseite

2 Kommentare zu "Durchbruch: EU einigt sich auf neue Abgasnormen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ja, schrecklich, ne?

    Und trotz immer mehr an Cos und obwohl sich gerade das gesamte Sonnensystem erwärmt, die Temeraturen sind seit ca. 15 Jahren konstant.

    Könnte es etwa sein, dass Co2 und die Erde wieder abkühlt?

  • Na, wo sind denn nun all diejenigen, die sich über die deutsche Lobbyarbeit in der EU so fürchterlich empört haben?
    Ist ja echt eine Wahnsinns-Beeinflussung geworden. Ein komplettes Jahr Verschiebung des Grenzwertes von 95Gramm für sage und schreib 5% der Fahrzeuge. Wow!

Serviceangebote