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Dystar Das Sterben der Chemie-Restposten

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Bereits einen Schritt weiter als Dystar ist der Textilfaser-Hersteller Trevira, der Anfang Juni in die Insolvenz schlitterte, nachdem der indische Eigner Reliance Industries die Unterstützung einstellte. Das Unternehmen mit zuletzt rund 1 500 Mitarbeiter und 320 Mio. Euro Umsatz wurde inzwischen von den Frankfurter Unternehmern Stefan Messer und Karl-Gerhard Seiffert aus der Insolvenz heraus übernommen und soll nun saniert werden. Trevira entstand 1998 aus der Zerschlagung des Hoechst-Konzerns und gelangte über die Zwischenstation Deutsche Bank 2004 zu Reliance.

Auch andere Ex-Töchter der Großchemie sind in jüngerer Zeit in Schieflage geraten. Im Juli etwa stellte die Mannheimer Comparex einen Insolvenzantrag, die einst das Geschäft der BASF mit Großrechnern und Datenspeichern repräsentierte. Der Ludwigshafener Chemieriese hatte Comparex bereits Ende der 90er Jahre an den südafrikanischen IT-Dienstleister Persetel veräußert, das Magnetbandgeschäft der Ludwigshafener ging unter dem Namen Emtec zunächst an ein koreanisches Unternehmen, später kauften US-Finanzinvestoren die Firma. Emtec musste bereits 2003 Insolvenz beantragen.

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