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E-Auto-Hersteller Tesla verfehlt offenbar Rekordquartal

Die von Firmenchef Elon Musk in Aussicht gestellten Rekordauslieferungen sind einem Medienbericht zufolge kaum noch zu erreichen.
26.06.2019 Update: 26.06.2019 - 16:18 Uhr Kommentieren
Noch vor zwei Wochen hatte der Unternehmer seinen Mitarbeitern ein Rekordquartal in Aussicht gestellt. Quelle: Reuters
Tesla-Chef Elon Musk

Noch vor zwei Wochen hatte der Unternehmer seinen Mitarbeitern ein Rekordquartal in Aussicht gestellt.

(Foto: Reuters)

New York Der US-Elektroautobauer Tesla dürfte die von Firmenchef Elon Musk in Aussicht gestellten Rekordauslieferungen im zweiten Quartal einem Medienbericht nach verfehlen. Bislang habe das Unternehmen in Nordamerika lediglich rund 49.000 Wagen an die Kundschaft gebracht, berichtete der Branchenblog „Electrek“ am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf einen Insider.

Es seien zwar noch über 12.000 zusätzliche Bestellungen vorhanden, so dass Tesla zum Quartalsende auf rund 61.000 Auslieferungen kommen könnte. Da der Großteil des Geschäfts jedoch weiterhin auf Nordamerika entfällt, dürfte der Rekord von weltweit 90.700 Autos aus dem letzten Vierteljahr 2018 schwer zu erreichen sein. Teslas Aktien gerieten durch den Bericht zwischenzeitlich etwas unter Druck.

Musk gibt aber noch nicht auf: Der Quartalsrekord bei den Auslieferungen sei noch erreichbar, allerdings müsse Tesla in den letzten Tagen des Monats noch „alles geben“, um das Ziel zu erreichen, schrieb Musk in einem internen Memo, das der Nachrichtenagentur Bloomberg vorliegt.

„Es gibt viele Spekulationen über unsere Fahrzeuglieferungen in diesem Quartal“, zitiert Bloomberg aus Musks E-Mail an seine Mitarbeiter vom Dienstag. „Die Wahrheit ist, dass wir auf dem besten Weg sind, einen Rekord aufzustellen, aber es wird sehr knapp. Wenn wir alles geben, können wir es definitiv schaffen“, schrieb Musk.

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    „Wir haben bereits genügend Fahrzeugbestellungen, um einen Rekord aufzustellen, aber die entsprechenden Autos sind noch nicht alle an den richtigen Orten“, schrieb Musk. „Logistik und Endauslieferung sind äußerst wichtig, ebenso wie die Suche nach Fahrzeugvarianten, die lokal verfügbar sind, aber nicht die Leute erreichen können, die diese Variante vor Ende des Quartals bestellt haben.“

    Bei Teslas Hauptversammlung vor zwei Wochen hatte Musk Anlegern noch Hoffnung auf einen neuen Rekord gemacht und gesagt, es bestehe eine „faire Chance“, den Bestwert zu knacken. Im ersten Quartal waren die Auslieferungen um kräftige 31 Prozent eingebrochen, was am Markt für Nervosität gesorgt und die Aktie zeitweise deutlich belastet hatte.

    • dpa
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