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E-Autobauer Oracle-Gründer Ellison steigt mit einer Milliarde Dollar bei Tesla ein

Teslas neuer unabhängiger Direktor wird zweitgrößter Einzelaktionär des E-Autobauers. Die Nachricht beflügelt den Aktienkurs.
Update: 08.01.2019 - 15:58 Uhr Kommentieren
Tesla: Oracle-Gründer Larry Ellison ist zweitgrößter Einzelaktionär Quelle: dpa
Larry Ellison

Der Oracle-Gründer beteiligt sich mit einer Milliarde US-Dollar an Tesla.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Elon Musks enger Freund Larry Ellison ist neuerdings nicht nur unabhängiger Direktor in Teslas Verwaltungsrat. Der Oracle-Gründer kann sich nun auch zweitgrößter Einzelaktionär des E-Autobauers nennen: Er ist mit einer Milliarde US-Dollar in das Unternehmen aus dem kalifornischen Palo Alto eingestiegen. Ellisons Beteiligung bestätigte an diesem Dienstag die US-Börsenaufsicht (SEC).

Demnach besitzt der 74-Jährige indirekt drei Millionen Tesla-Aktien über den Lawrence J. Ellison Trust. Mit 1,75 Prozent der Anteilsscheine ist er der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge der zweitgrößte Einzelinvestor. Nur Tesla-Chef Elon Musk hält einen größeren Anteil am Unternehmen: Ihm gehören demnach 20 Prozent des E-Autobauers.

Die Nachricht beflügelte den Aktienkurs am deutschen Aktienmarkt. Das Papier stieg im Mittagshandel schnell um fünf Euro und notiert gegen 14.30 Uhr bei 299 Euro – ein Plus von 3,7 Prozent. Mitte 2017 hatte der Anteilsschein mit 346 Euro sein Allzeithoch erreicht.

Am US-Markt ging Tesla am Montag noch unverändert aus dem Handel. Doch das dürfte am heutigen Dienstag anders aussehen: Zum Handelsstart liegt die Aktie an der Hochtechnologiebörse Nasdaq knapp ein Prozent im Plus.

Erst vor wenigen Tag berief Tesla Ellison und die Personalmanagerin Kathleen Wilson-Thompson in die Konzernführung. Damit erfüllte das US-Unternehmen eine Forderung der US-Börsenaufsicht, mit der sich Musk nach seinen irreführenden Aussagen zu einem möglichen Börsenrückzug auf einen Vergleich geeinigt hatte.

In dem Vergleich mit der SEC hatte sich das Unternehmen verpflichtet, 20 Millionen Dollar Strafe zu zahlen und einen neuen Verwaltungsratschef (Chairman) zu berufen. Dadurch konnte Musk seine drohende Abberufung als Vorstandschef abwenden.

Im August hatte Musk seinen mehr als 22 Millionen Twitter-Followern geschrieben, er denke daran, das Unternehmen von der Börse zu nehmen und 420 Dollar je Aktie dafür zu bieten. Die Finanzierung sei gesichert. Damit wäre Tesla mit 72 Milliarden Dollar bewertet worden. Es kam zu starken Kursausschlägen.

Wenige Wochen später ruderte Musk zurück: Tesla bleibe an der Börse. Es stellte sich heraus, dass er keine Finanzierungszusagen von Investoren hatte.

Ellison ist laut dem „Bloomberg Billionaires Index“ die neuntreichste Person der Welt mit einem geschätzten Vermögen von 51,4 Milliarden Dollar. Seine Beteiligung an Oracle ist etwa 39 Milliarden Dollar wert.

Der Milliardär verstand sich bereits vor seiner Berufung zum unabhängigen Direktor gut mit Musk. So nannte er den Tesla-Gründer auf einer Oracle-Veranstaltung im Oktober einen guten Freund und kritisierte, wie die Medien teilweise über Musk berichten.

Mit Agenturmaterial.

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