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E-Autohersteller Tesla plant Investitionen bis zu vier Milliarden Euro in Brandenburg

Fast 8000 Arbeitsplätze könnten durch den Bau der Tesla-Fabrik bei Berlin entstehen. Die Bauarbeiten sollen schon in wenigen Monaten beginnen.
17.11.2019 - 13:48 Uhr 2 Kommentare
Bereits im ersten Quartal 2020 will der E-Autohersteller mit dem Bau eines neuen Werks in Brandenburg beginnen. Quelle: dpa
Standort der neuen Tesla-Fabrik

Bereits im ersten Quartal 2020 will der E-Autohersteller mit dem Bau eines neuen Werks in Brandenburg beginnen.

(Foto: dpa)

Berlin/Grünheide Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla will bis zu vier Milliarden Euro in die geplante „Gigafactory“ in Grünheide nahe Berlin investieren. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist dies als Summe für mehrere Ausbaustufen der geplanten Ansiedlung in Brandenburg im Gespräch; zuvor hatte „Bild am Sonntag“ darüber berichtet.

In einer ersten Stufe sind der Brandenburger Landesregierung zufolge in Grünheide (Kreis Oder-Spree) über 3000 Arbeitsplätze geplant, bis zu 8000 könnten es nach einem Ausbau werden. Der Start der Bauarbeiten nahe der Autobahn 10 ist für das erste Quartal 2020 geplant.

Bisher ist offen, ob Tesla die nötigen Unterlagen Stück für Stück oder als Sammelantrag einreicht. Dort muss noch Wald abgeholzt werden, Tesla will laut Brandenburger Regierung die dreifache Menge wieder aufforsten lassen. Der Hersteller kann laut „Bild am Sonntag“ mit EU-Zuschüssen von rund 300 Millionen Euro rechnen.

Die Fabrik soll voraussichtlich Ende 2021 in Betrieb gehen und zunächst den künftigen Kompakt-Sportgeländewagen Model Y sowie auch Batterien und Antriebe bauen. Tesla-Chef Elon Musk hatte auch angekündigt, ein Ingenieurs- und Designzentrum in Berlin anzusiedeln.

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    Mehr: Lange nahmen Daimler, VW und BMW den Tesla-Chef aus dem fernen Kalifornien nicht ernst. Doch plötzlich will Elon Musk in Berlin eine gigantische Fabrik bauen.

    • dpa
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    2 Kommentare zu "E-Autohersteller: Tesla plant Investitionen bis zu vier Milliarden Euro in Brandenburg"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wir sollten froh sein, dass endlich aus den USA auch eine Investition erfolgt. Bislang findet ja nur ein "Ausverkauf" an China statt. Es wird Zeit, dass wir von der Abhängigkeit als "China-Junky" wegkommen und uns von dem Band einer Diktatur lösen. Und wenn der Diktator auf Lebenszeit - Herr Xi - noch so freundlich lächelt - es bleibt ein Staat mit menschenverachtender Grundstruktur und einer kommunistischen Regierungspartei im Hintergrund. Machen wir uns frei!

    • Kein Grund zur Panik für die Deutschen Hersteller - ein Grund zur Freude für Deutschland.
      Wir warten mal ab.
      Überraschenderweise bekommt Tesla die Baugenehmigung schneller als üblicherweise ein kleines Mehrfamilienhaus genehmigt würde. Es geht also doch schneller.

      Ich wünsche uns allen eine gute Zukunft.

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