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E-Autos und Hybride Deutsche verlieren die Lust auf Diesel

Der Diesel ist an der Tanke so günstig wie lange nicht mehr. Doch eine neue Studie der Unternehmensberatung Bearing Point zeigt, dass die Nachfrage nach alternativen Antrieben in Deutschland trotzdem deutlich zunimmt.
08.12.2015 - 10:26 Uhr
Die Nachfrage nach alternativen Antrieben könnte demnächst deutlich steigen. Quelle: dpa
Tesla in der Ladestation

Die Nachfrage nach alternativen Antrieben könnte demnächst deutlich steigen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Mit dem elektrischen Auto ist es ein bisschen wie mit Bio-Fleisch: In Umfragen ist das ökologische Bewusstsein der Kunden groß. Doch im Supermarkt greifen viele dann aber doch lieber zu den Billigschnitzeln. Und im Autohaus wird der Diesel-SUV gekauft. Hybride, Elektroautos und andere alternative Antriebe sind in der deutschen Zulassungsstatistik bisher nicht mehr als eine Randnotiz. Dagegen haben die Dieselverkäufe in Deutschland nach dem Skandal – auch dank niedriger Spritpreise – noch nicht spürbar gelitten.

Eine Studie der Unternehmensberatung Bearing Point (ehemals KPMG Consulting), die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, zeigt nun, dass die Nachfrage nach alternativen Antrieben bei den Deutschen in den nächsten Jahren deutlich zulegen könnte. Demnach nimmt die Akzeptanz von alternativen Antrieben wie Hybrid-, Gas- und Elektroantrieb sukzessive zu – insbesondere bei jüngeren Kunden.

Laut der repräsentativen Umfrage mit 1000 Teilnehmern können sich mehr als zwei Drittel aller Befragten vorstellen, in Zukunft auf einen alternativen Antrieb umzusteigen. Nur noch 31 Prozent aller Befragten wollen auch zukünftig ausschließlich mit einem Verbrenner unterwegs sein. Damit liegt die Zustimmung für die alternativen Antriebe deutlich über ihrer derzeitigen Relevanz auf der Straße.

Ganz vorne in der Gunst der Käufer rangiert der Hybridantrieb mit 41 Prozent, dahinter der Gasantrieb mit einer Zustimmung von 31 Prozent. Jeder vierte könnte sich auch vorstellen, mit einem reinen Elektroauto unterwegs zu sein.

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    Was ein Neuwagen im Schnitt kostet
    Dacia - Durchschnittpreis: 11.837 Euro*
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    Die Renault-Billigtochter erzielt in Deutschland den niedrigsten Durchschnittspreis für die eigenen Autos. Kein Wunder: Modelle wie der Sandero (Bild) werden bereits ab 6.990 Euro verkauft.

    *Quelle: Center of Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg Essen, Stand: 1. Halbjahr 2015

    (Foto: dpa)
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    (Foto: ap)
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    (Foto: AP/dpa)
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    (Foto: AFP)
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    (Foto: AFP)
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    In Deutschland kann der Platzhirsch immer noch bessere Preise verlangen als viele Konkurrenten im Volumensegment. Hinzu kommen neue Modelle wie der Passat, die den Schnitt heben.

    (Foto: dpa)

    „Sicherlich hat der aktuelle Abgasskandal hier eine Rolle gespielt. Fakt ist aber auch, dass Fahrzeuge mit alternativen Antrieben generell gesellschaftsfähig geworden sind und mittlerweile von fast allen Herstellern angeboten werden“, sagt Matthias Loebich, globaler Leiter Automotive bei Bearing Point. Mittlerweile sei es mit Modellen wie dem Tesla Model S oder dem BMW i3 gelungen, mit Elektroautos Emotionen zu wecken. Auch bei der Alltagstauglichkeit hätten die alternativen Antriebe zugelegt. Bei Taxifahrern seien Hybride mittlerweile außerordentlich beliebt.

    Dieselskandal sensibilisiert die Käufer
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