Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Eckhard Cordes' neuer Job Bei Haniel haben Fremdmanager Tradition

Seite 2 von 2:

Wie die Krupps und die Thyssens gehören die Haniels zu den alten Industriedynastien an der Ruhr. In der 249-jährigen Unternehmensgeschichte haben sie den Konzern immer wieder umgebaut. Den Grundstein legt 1756 Jan Willem Noot mit einem Kolonialwarenhandel. Insbesondere sein Enkel Franz Haniel schuf daraus innerhalb weniger Jahrzehnte ein Firmenimperium.

Die Haniels sind im Kohlenhandel, im Bergbau, der Eisen- und Stahlindustrie aktiv, im Speditions- und Reedereigeschäft, im Maschinen-, Brücken- und Schiffsbau. Ihnen gehören die Gute-Hoffnungs-Hütte und die Essener Zeche Zollverein – heute Weltkulturerbe.

Nach dem zweiten Weltkrieg konzentrierten sie sich zunächst auf Brennstoffhandel, Binnen- und Seeschifffahrt. 1965 beteiligten sie sich am Cash & Carry-Geschäft von Otto Beisheim.

Heute ist Haniel mit 53 200 Mitarbeitern in 40 Ländern auf fünf Kontinenten tätig. Das Geschäft konzentriert sich auf den Pharmahandel (Celesio), die Sanierung von Brand- und Wasserschäden (Belfor), den Edelstahlhandel (ELG), die Baustoffindustrie (Xella), den Versand von Büroeinrichtungen (Takkt) und die Vermietung von Berufskleidung (HTS). Mit Erfolg: 2004 wuchs der Jahresüberschuss um 39 Prozent auf 562 Mill. Euro.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote