Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

„Eine positive Grundhaltung“ Investor Homm steigt bei Gerry Weber ein

Über die auf den Cayman-Inseln ansässige Beteiligungsgesellschaft Absolute Capital Management (ACM) ist der Hedgefonds-Manager Florian Homm als neuer Großaktionär beim Modeunternehmen Gerry Weber eingestiegen.
Florian Homm hat wieder zugeschlagen. Foto: ap Quelle: ap

Florian Homm hat wieder zugeschlagen. Foto: ap

(Foto: ap)

HB DÜSSELDORF. Man halte nun 3,3 Prozent des Mode-Unternehmens aus dem westfälischen Halle, teilte der Konzern mit. Gerry Weber sei ein „sehr interessantes“ Unternehmen, das er für unterbewertet halte, ließ Homm über einen Sprecher am Donnerstag mitteilen. Er ließ offen, ob er die Beteiligung aufstocken wird. Homm habe aber „eine positive Grundhaltung“ zum Vorstand, betonte der Sprecher.

Homm ist als unbequemer Investor bekannt, der sich auch ins operative Geschäft einmischt und Druck auf das Management ausübt. So sorgte er vor Jahren beim Heidelberger Finanzmakler MLP für viel Wirbel. Homm hatte im Sommer angekündigt, mehrere Firmen in Deutschland im Visier zu haben. Sein Fonds ACM suche nach Firmen mit starkem Wachstum und hoher Liquidität.

Die im Kleinwerteindex SDax geführten Gerry-Weber-Aktien dümpeln seit Monaten bei 17 Euro. Gut 55 Prozent der Papiere sind im freien Handel; Firmenchef Gerhard Weber hält 27 Prozent, Udo Hardieck, der mit ihm das Unternehmen 1973 gründete, knapp 18 Prozent.

Gerry Weber ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 gegen den Branchentrend gewachsen und setzte bis Ende Oktober 440,5 Mill. Euro um. Vor Steuern und Zinsen (Ebit) verdiente die Firma 40 Mill. Euro. Für das laufenden Jahr hat sich der Vorstand Erlöse von knapp 500 Mill. Euro und eine zweistellige Ebit-Marge zum Ziel gesetzt.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite