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Einigung mit US-Börsenaufsicht Elon Musk darf nur noch betreut twittern

Künftig muss der Tesla-Chef bestimmte Postings und Tweets von einem Anwalt absegnen lassen. Sein Streit mit der US-Börsenaufsicht reicht in den August zurück.
Update: 28.04.2019 - 16:56 Uhr Kommentieren
Tesla-CEO Musk muss sich demnächst aktienrelevante Tweets genehmigen lassen. Quelle: Reuters
Elon Musk

Tesla-CEO Musk muss sich demnächst aktienrelevante Tweets genehmigen lassen.

(Foto: Reuters)

New York Für den eigenwilligen Tesla-Chef Elon Musk ist die jüngste Einigung im Streit mit der US-Börsenaufsicht (SEC) eine Demütigung: Der 47-Jährige darf in Zukunft nur noch betreut twittern. Bei einer Reihe von Themen muss er sich erst das Placet des Hausjuristen einholen, bevor er sich dazu in sozialen Medien äußert.

Diese Maßnahme, die mancher auch US-Präsident Trump an den Hals wünschen dürfte, sichert Musk aber auch den Posten an der Spitze des E-Auto-Herstellers. Zuletzt hatte es unter Investoren Diskussionen gegeben, ob der umtriebige Unternehmer und größte Tesla-Aktionär als Vorstandsvorsitzender noch tragbar sei. Grund für die Zweifel war das Gebaren Musks gegenüber der SEC und seine folgenreichen Tweets.

Der Streit mit der SEC reicht in den August zurück: Musk hatte getwittert, er werde Tesla von der Börse nehmen und nannte dabei gleich einen Rückkaufpreis für die Aktien von 420 Dollar. Die Finanzierung dafür sei gesichert. Daraufhin schnellte der Aktienkurs nach oben, bis herauskam, dass die Finanzierung gar nicht feststand. Die SEC verklagte Musk deshalb wegen Betrug.

In einem ersten Vergleich einigten sich beide Seiten darauf, dass Musk nichts mehr twittern darf, was für Investoren relevant ist. Diese Formulierung war jedoch so vage, dass es mehrfach zum Streit zwischen der SEC und Musk kam. Der Tesla-Chef verschärfte den Zwist, als er in einem Interview sagte, er habe „null Respekt“ vor der Börsenaufsicht.

Als Musk im Februar zu Produktionszahlen twitterte, warf die SEC ihm vor, gegen die Auflagen verstoßen zu haben. Das Gericht forderte die Parteien daraufhin im April auf, den Streit selbst beizulegen. Nun haben SEC und Musk beim Bundesgericht in Manhattan eine Liste an Themen definiert, bei denen die Rechtsabteilung die Meldungen erst prüfen muss.

Dazu gehören Aussagen zur Finanzsituation, zu Zukäufen, Produktionszahlen, Geschäftszielen, Kreditvereinbarungen und Musks Transaktionen mit Tesla-Aktien. Diese Einigung muss noch vom Gericht gebilligt werden. Und Musk muss sich daran halten.

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