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Einigung zu Werken IG Metall stellt Opel Ultimatum

Im Tauziehen um den Erhalt der Opel-Werke hat die IG Metall dem Autobauer ein Ultimatum gesetzt. Die Gewerkschaft fordert eine schnelle Einigung über ein Sanierungspaket. Arbeitnehmer wollen alle Standorte erhalten.
18.10.2012 - 13:43 Uhr Kommentieren
Das Opel-Werk in Bochum. 2016 soll hier die Produktion auslaufen. Quelle: dpa

Das Opel-Werk in Bochum. 2016 soll hier die Produktion auslaufen.

(Foto: dpa)

Hamburg Im Tauziehen um den Erhalt der Opel-Werke in Deutschland hat die IG Metall dem Rüsselsheimer Autobauer ein Ultimatum gesetzt. Falls bis nächsten Freitag (26. Oktober) keine Einigung über ein Sanierungspaket erreicht sei, wolle man noch am gleichen Tag die Tarifkommission über das weitere Vorgehen beraten lassen, kündigte die Gewerkschaft am Donnerstag an.

Die IG Metall bemängelte vor allem, dass der Opel-Vorstand Vorschläge der Arbeitnehmerseite in den Verhandlungen nicht aufgegriffen habe. Hinzu komme die „völlig unklare Situation“ im Zusammenhang mit der Allianz zwischen der Opel-Mutter GM und dem französischen Autobauer Peugeot und deren Auswirkung auf die europäischen Werke.

Die IG Metall und die Opel-Geschäftsleitung verhandeln seit Juni über ein Konzept zur Auslastung der vier Werke in Rüsselsheim, Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. Opel leidet besonders unter der Absatzkrise in Europa und kann seine Werke kaum beschäftigen. Die Arbeitnehmer verlangen den Erhalt aller Standorte und wollen einen Kündigungsschutz über 2016 hinaus durchsetzen. Zu dem Termin soll eigentlich die Produktion in Bochum auslaufen, wo bisher noch der aktuelle Familienvan Zafira vom Band rollt.

Opel steht unter Druck der Konzernmutter GM, die am Monatsende ihre mit Spannung erwarteten Quartalszahlen vorlegen will. Der 31. Oktober ist zudem der letzte Termin, bis zu dem die Gewerkschaft dem Rüsselsheimer Autobauer die Auszahlung der branchenweit ausgehandelten 4,3-prozentigen Lohnerhöhung gestundet hat.

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