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Einkaufskosten Mercedes muss Milliarden sparen

In den kommenden fünf Jahren steigen die Einkaufskosten von Mercedes Benz nach eigenen Berechnungen um sechs Milliarden Euro. Das liegt vor allem an Techniken zur CO2-Einsparung und höheren Preisen für Rohmaterialien.
4 Kommentare
Ein Mercedes-Stern im Werk in Sindelfingen. Quelle: Reuters

Ein Mercedes-Stern im Werk in Sindelfingen.

(Foto: Reuters)

OberpfaffenhofenMercedes muss in den kommenden fünf Jahren mehrere Milliarden Euro einsparen. „Wir wollen die erwarteten Einkaufskostensteigerungen von sechs Milliarden Euro bis 2017 komplett ausgleichen“, sagte Einkaufs- und Produktionschef Wolfgang Bernhard der „Automobilwoche“. Die höheren Kosten entstehen demnach vor allem durch Techniken zur CO2-Einsparung, durch die Verteuerung des Rohmaterials sowie eine höherwertige Ausstattung der Fahrzeuge.

Mercedes ist die wichtigste Automarke im Daimler-Konzern. Sie soll ab 2013 eine Umsatzrendite von zehn Prozent erreichen.

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4 Kommentare zu "Einkaufskosten: Mercedes muss Milliarden sparen"

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  • Nicht wieder am falschen Ende sparen
    Mercedes hat wegen mangelhaft gehärteter Zahnräder im Zeitraum 01/2005 bis 09/2006 bei den V6- und V8-Motoren
    einen eklatanten Herstellungsfehler verursacht. Anstatt
    einer unpopulären Rückrufaktion diesen Fehler zu korrigieren, wurden die geschädigten Fahrzeughalter zwecks Gewinnoptimierung über eine bürokratische
    50 % Kulanzlösung auch an diesen Kosten beteiligt.

  • Sparen? Sollen Sie sofort beim Management anfangen. Kürzungen von 70% sind für diese Herren nicht spürbar. Außerdem sollten Sie für Ihre Fehler aufkommen. (Verluste in den USA z.B.).

  • Mercedes hat wohl noch immer nicht begriffen, dass durch Qualitätsverluste, die Käufer erheblich abgeschreckt wurden.
    Das ein Opel oder VW mit Verzinkung im Gegensatz zu Benz nicht rostet, haben die Kunden hinreichend spüren müssen.
    Und es ist ja nicht nur der Rost den der verwöhnte Benzfahrer aufblühen sieht, auch viele Bauteile sind störanfällig, da sie schon seit langen Jahren in Rumänien und sonstige Billiglohnländer gefertigt werden.
    Für den extrem hohen Kaufpreis eines Mercedes sollte wenigstens die Qualität annähernd dem Preis gerecht werden.
    Es gibt ja nicht nur Kunden, die das Produkt kaufen, da es einen hohen Stellenwert offenbar vermittelt.
    Aber leider ist es wie bei so vielen Dingen des Alltags, wenn da ein Boss oder ähnliches Emblem den Gegenstand zierrt, wird der Verstand ausgeschaltet.
    Das versuche ich auch meinen Kindern teils mit Erfolg zu vermitteln, aber die Dummheit ist nunmal weit gestreut

  • Mercedes ist eine sehr erfolgreiche Premiummarke. Daimler verdient an einem Mercedes deswegen soviel, da jeder Mercedes der Formel gleicht: Emotionswert Marke + Kosten je Fahrzeug + Marketingkosten = Mercedes.

    Wenn über Plattformen/Modulfamilien/Baugruppen/Teileharmonisierungen eingespart wird, so ist es kein Qualitätsverlust, sondern ein Heben von Verschwendungswerten. Wenn aber nur "billiger" gebaut/montiert/zugekauft wird, kann es ein Qualitätsverlust mit bedeuten. Ist "Mercedes" unvorsichtig, setzten kaufmännische Entscheidungen Markenwerte aufs Spiel. Käufer werden es nicht mehr honorieren wollen, dass sie so viel für den "Emotionswert Marke" und für "Marketingkosten" ausgeben sollen, wenn das technologische Produkt (Kosten je Fahrzeug) für sich alleine gesehen an Substanzkraft/-wert verliert.

    Eine Kuh, die mager auf der Weide herumläuft, gibt auch weniger Milch. Ein Ackergaul, der als Rennpferd anlackiert wird, bleibt auch nur ein Ackergaul.

    Käufer dürfen nicht überstrapaziert werden, sondern müssen auch weiter einen anfassbaren Wert für ihr Vertrauensinvestment und Markenzuspruch erhalten. Das dürfen auch angestellte Manager, die nach Einsparzielen mit entlohnt werden, nicht vergessen.

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