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Einsparungen Autozulieferer Mann+Hummel baut 1200 Stellen ab

Das auf Filter für Luft und Wasser spezialisierte Unternehmen hatte im Februar angekündigt, 2019 weltweit etwa 60 Millionen Euro einsparen zu wollen. Nun werden 1200 Stellen gestrichen.
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Am Standort Marklkofen produziert Mann+Hummel im größten Filterwerk der Welt rund ein Drittel des gesamten Produktionsvolumens des Konzerns. Quelle: obs
Mann+Hummel

Am Standort Marklkofen produziert Mann+Hummel im größten Filterwerk der Welt rund ein Drittel des gesamten Produktionsvolumens des Konzerns.

(Foto: obs)

Der Filterspezialist Mann+Hummel will 1200 Stellen abbauen. Auf die deutschen Standorte werden hiervon bis zu 300 Stellen entfallen, teilte der Automobilzulieferer mit. Vom Stellenabbau sei die direkte Produktion nicht betroffen. „Wir sehen die geplanten Personaleinsparungen als Teil einer globalen Initiative, um das Unternehmen kurz- und langfristig wettbewerbsfähig zu positionieren“, erläutert Werner Lieberherr, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der branchenfremde Schweizer Manager war im vergangenen Jahr angetreten, vor allem, weil den beiden Eigentümerfamilien die Rendite zu niedrig war.

Weltweit beschäftigte das Unternehmen zuletzt rund 20.000 Mitarbeiter. In den vergangenen Jahren hatte Mann+Hummel immer wieder Stellen gestrichen. Das auf Filter für Luft und Wasser spezialisierte Unternehmen hatte im Februar angekündigt, 2019 weltweit etwa 60 Millionen Euro einsparen zu wollen. Starke Währungsschwankungen hatten im vergangenen Jahr das Wachstum gebremst. Nach vorläufigen Zahlen legten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 1,7 Prozent zu. Die Umsätze beliefen sich damit auf vier Milliarden Euro. Angaben zum Ergebnis macht Mann+Hummel erst bei der Bilanzvorlage am 20. Mai. Bis dahin laufen auch die Gespräche mit der Belegschaft.

Mehrere Autohersteller fahren bereits Sparprogramme unter anderem wegen Konjunktureintrübungen und Folgen der Dieselkriese. Deshalb haben auch schon einige Autozulieferer Einschnitte angekündigt, weil die Gewinne sinken – darunter auch der Kabelhersteller Leoni oder auch Dichtungsspezialist ElringKlinger.

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