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Elektroauto-Boom Batteriefirma Akasol prüft Börsengang

Der Darmstädter Firma Akasol überlegt, an die Börse zu gehen. Ein Konkurrent hat es ihnen im vergangenen Jahr vorgemacht.
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Akasol stellt Batteriesysteme her, die in Bussen, Industrie- und Nutzfahrzeugen, Schiffen und Schienenfahrzeuge eingesetzt werden. Quelle: obs
Batteriemodul von Akasol

Akasol stellt Batteriesysteme her, die in Bussen, Industrie- und Nutzfahrzeugen, Schiffen und Schienenfahrzeuge eingesetzt werden.

(Foto: obs)

FrankfurtDer Darmstädter Batteriesystem-Anbieter Akasol sucht nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten und erwägt dabei auch einen Börsengang. „Wir machen uns derzeit Gedanken über unsere künftige Finanzierung und schließen dabei keine Option aus“, sagte Hauptgesellschafter und Geschäftsführer Sven Schulz der Nachrichtenagentur Reuters. Insidern zufolge hat Akasol die Investmentbank Lazard als Berater engagiert.

Statt eines Börsengangs könnte Akasol auch Investoren an Bord holen. Das 2008 gegründete Unternehmen hofft vom Elektroauto-Boom zu profitieren.

Akasol stellt Batteriesysteme her, die in Bussen, Industrie- und Nutzfahrzeugen, Schiffen und Schienenfahrzeuge eingesetzt werden. Zu den größten Kunden gehören Daimler und Volvo. 2017 erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 16 Millionen Euro einen Betriebsgewinn (Ebitda) von rund 1,5 Millionen.

Im vergangenen Oktober hatte Voltabox ein furioses Debüt auf dem Parkett gefeiert. Der Börsengang des Herstellers von Batteriesystemen für elektrisch betriebene Busse, Gabelstapler und andere Industriefahrzeuge brachte 150 Millionen Euro ein, obwohl das Unternehmen 2016 gerade einmal 14,5 Millionen Euro Umsatz machte und Verluste schrieb. Die Aktie, die zu 24 Euro ausgegeben wurde, stieg kurz nach der Erstnotiz bis auf 33,70 Euro. Derzeit kostet sie knapp 25 Euro.

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  • rtr
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