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Elektroauto Daimler und Evonik forcieren Batterie-Allianz

Der Autohersteller Daimler und der Industriekonzern Evonik treiben ihre gemeinsame Batterie-Allianz für Elektroautos weiter voran – und peilen neue Aufträge an. Dass die beiden Großkonzerne dabei in größeren Dimensionen denken, zeigt die Produktionsplanung für das gemeinsame Werk.
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Gemeinschaftsproduktion: Elektro-Smart der Marke Li-Tec. Quelle: dpa

Gemeinschaftsproduktion: Elektro-Smart der Marke Li-Tec.

(Foto: dpa)

DÜSSELDORF. „Ich bin zuversichtlich, dass wir weitere Interessenten finden werden“, sagte Evonik-Vorstandschef Klaus Engel dem Handelsblatt am Rande einer Veranstaltung. Die Resonanz auf die Batterie-Allianz mit Daimler sei „bisher sehr groß“. „Praktisch jeder große Autohersteller hat schon in unserem Werk in Kamenz vorbeigeschaut und sich die Produktion zeigen lassen.“

Dass die beiden Großkonzerne in größeren Dimensionen denken, zeigt die Produktionsplanung für das gemeinsame Werk in Kamenz, das die größte Batteriefabrik auf Lithium-Ionen-Basis in Europa werden soll. Bereits in den nächsten Jahren wollen die beiden Partner ihre Produktion verzehnfachen. „Wir fahren die Produktionskapazität für die Batteriezellen von derzeit 300 000 Stück pro Jahr drastisch nach oben“, sagte Engel. „Bereits ab 2013 werden es rund drei Millionen Stück pro Jahr sein.“ Ein Elektroauto benötigt nach Schätzung von Experten nur rund 100 solcher Batteriezellen.

Daimler und Evonik hatten 2008 eine strategische Allianz geknüpft. Im sächsischen Kamenz betreiben sie das Gemeinschaftsunternehmen Li-Tec (Evonik-Anteil 50,1 Prozent; Daimler 49,9 Prozent). Zugleich treiben die Konzerne die Produktion von Lithiumionen-Batterien voran, die unter dem Dach der Deutschen Accumotive (Daimler-Anteil 90 Prozent; Evonik 10 Prozent) stattfindet. Im Batteriemarkt sind bisher asiatische Anbieter führend. Evonik sieht sich als einziges Unternehmen in Deutschland, das Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos herstellt. Die Technologie wurde lange Zeit nur in Handys oder Laptops eingesetzt. Evonik hat die Technik aber so weiterentwickelt, dass sie Temperaturen von 700 Grad aushält und damit für den Autoantrieb genutzt werden kann.

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