Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Tesla

Showroom in Washington: Laut Informationen für die Börsenaufsicht haben zwei Großaktionäre ihre Anteile an dem E-Autobauer verkleinert.

(Foto: AFP)

Elektroautobauer Tesla-Großaktionäre haben ihre Anteile drastisch verringert

Elon Musk erwägt, Tesla von der Börse zu nehmen. Nun zeigen Pflichtmitteilungen: Zuvor hatten zwei der zehn größten Eigner ihre Aktien stark reduziert.
Kommentieren

New YorkZwei Tesla-Großaktionäre haben im zweiten Quartal ihre Anteile an dem Elektroautohersteller deutlich verkleinert – noch bevor Tesla-Chef Elon Musk seine Pläne für einen Rückzug von der Börse bekanntgegeben hat. Der US-Vermögensverwalter T.Rowe Price, einst der zweitgrößte Aktionär nach Firmengründer Musk, hat die Anzahl seiner Tesla-Aktien um fast ein Viertel auf 11,9 Millionen verringert, wie aus einer Information für die US-Börsenaufsicht SEC vom Dienstag hervorgeht.

Zuvor hatte die Fondsgesellschaft Fidelity Investments, ebenfalls unter der zehn größten Tesla-Eignern, erklärt, das Aktienpaket sei um 21 Prozent geschmälert worden. Die Gründe für den Schritt der beiden Großinvestoren waren zunächst nicht bekannt. Unklar war auch, ob T.Rowe Price und Fidelity Investments hinter den Plänen für das Delisting, also den Rückzug von der Börse, stehen.

Mit diesen Überlegungen hatte Musk vergangene Woche die Investoren überrascht. In der von seinem privaten Twitter-Account verbreiteten Nachricht brachte er einen Preis von 420 Dollar je Aktie ins Spiel und erklärte, die Finanzierung eines solchen Vorhabens sei bereits geklärt.

Endgültig entschieden sei jedoch nichts. Am Montag teilte der Tesla-Chef mit, für sein Vorhaben habe er die Rückendeckung des Verwaltungsrats.

Wegen der unerwarteten Ankündigung eines Rückzugs von der Börse haben Investoren Musk verklagt. Seine entsprechenden Tweets seien falsch und irreführend, heißt es in einer von zwei Klagen, die bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht wurden.

Es handle sich um einen „Atomangriff“, um Leerverkäufer der Tesla-Aktien „völlig zu dezimieren“. In der zweiten Klage wird Musk und seiner Firma vorgeworfen, den Tesla-Aktienkurs künstlich in die Höhe zu treiben. Zudem hätten sie gegen die Auflagen der Börsenaufsicht SEC verstoßen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Elektroautobauer - Tesla-Großaktionäre haben ihre Anteile drastisch verringert

0 Kommentare zu "Elektroautobauer: Tesla-Großaktionäre haben ihre Anteile drastisch verringert"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.