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Elektroautopionier Musk twittert Parodie – Hitler hat auf fallende Tesla-Aktien gesetzt

Wer auf einen Kursverfall bei Tesla wettete, hat viel Geld verloren. Bei Tesla-CEO Elon Musk sorgt das offenbar für Schadenfreude.
05.08.2018 - 17:13 Uhr Kommentieren
Der Tesla-CEO hat Grund zur Freude: Sein Unternehmen ist der wertvollste börsennotierte US-Autobauer. Quelle: dpa
Elon Musk

Der Tesla-CEO hat Grund zur Freude: Sein Unternehmen ist der wertvollste börsennotierte US-Autobauer.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Ob der Elektroauto-Hersteller Tesla jemals profitabel wird, darüber gehen die Meinungen der Analysten auseinander. Trotzdem ist Tesla seit Donnerstag der wertvollste börsennotierte US-Autobauer.

Bei Co-Gründer und CEO Elon Musk löste das offensichtlich große Schadenfreude aus. Am Sonntag verlinkte er beim Kurznachrichtendienst Twitter das Video einer Hitler-Parodie. „Es stellt sich heraus, dass selbst Hitler auf sinkende Tesla-Aktien gewettet hat“, schreibt Musk dazu.

Das Video zeigt eine bekannte Szene aus dem Film „Der Untergang“, der Hitlers letzte Tage im Führerbunker thematisiert. Die Tesla-Parodie verwendet die Original-Tonspur, in der Hitler mit seinen Generälen die Kriegstaktik diskutiert, verwendet allerdings abweichende englische Untertitel.

Darin rastet Hitler aus und schreit herum, nachdem ihm berichtet wird, dass die Nachfrage nach dem Tesla-Modell 3 „durch die Decke“ gehe und fast eine halbe Millionen Menschen auf ein Modell 3 warten würden. Zudem befände sich der Aktienkurs nach den Ergebnisse des zweiten Quartals auf einem Höhenflug.

Hitler, in der Szene als Fonds-Manager angesprochen, wird daraufhin wütend. Man habe ihm versichert, dass Tesla diese Autos nicht bauen könne und niemals in der Lage sein werde, über 5000 Auto in der Woche zu produzieren. Wenn Tesla nicht bald pleite gehe, werde er sein gesamtes Vermögen verlieren.

Tesla hatte am Donnerstag für das zweite Quartal einen Rekordverlust von 718 Millionen Dollar bekanntgegeben. Trotzdem stieg die Aktien des Elektroautopioniers um elf Prozent auf ein Vier-Wochen-Hoch von 333,99 Dollar.

Wer auf einen Kursverfall des Elektroauto-Herstellers gewettet hatte, verlor dadurch viel Geld – wie der US-Hedgefonds Greenlight Capital. Fondsmanager David Einhorn schrieb in einem Brief, dass der Fonds im ersten Halbjahr 18,3 Prozent an Wert verloren habe, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. An seinem pessimistischen Ausblick für Tesla hielt der Milliardär aber fest.

Tesla schreibt seit seiner Gründung Verluste. Das neue Model 3 für den Massenmarkt soll die Wende bringen. Um die Produktion zu erhöhen, investiert das Unternehmen viel Kapital. Die Aktie legte seit Ende März gut zwölf Prozent zu, mehr als der US-Technologieindex Nasdaq.

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