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Elektroautopionier Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage

Ein Tesla-Mitarbeiter soll das Produktionssystem beeinflusst und Daten an Dritte weitergegeben haben. Nun reicht Tesla Klage gegen ihn ein.
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Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage Quelle: AFP
Tesla-Showroom in New York

Der Elektroautopionier hat offenbar ein angespanntes Verhältnis zu Mitarbeitern.

(Foto: AFP)

Las VegasDie Spannungen zwischen Elon Musk und einzelnen Mitarbeitern nehmen zu. Nachdem der Tesla-Chef in diesen Tagen Mitarbeiter der Sabotage bezichtigte, hat das Unternehmen nun auch eine Klage wegen Datenklau eingereicht. Der betroffene Mitarbeiter soll mehrere Gigabyte an internen Daten an Dritte weitergegeben haben. Das geht aus der am Mittwoch bei einem Gericht in Las Vegas eingereichten Anklageschrift hervor.

Der Mitarbeiter hatte im Oktober 2017 in Teslas Vorzeigefabrik Gigafactory angefangen, die im US-Bundesstaat Nevada Batterien herstellt. Dort soll er ein Programm geschrieben haben, um sich ins System zu hacken und hoch sensible Daten zur Produktion herunterzuladen. Diese soll er an drei verschiedene externe Empfänger gegeben haben. Später habe er versucht, seine elektronische Spuren zu verwischen, heißt es in der Klageschrift.

Der Mann soll mit seiner Rolle im Unternehmen unzufrieden gewesen sein, weil ihm eine Beförderung versagt worden sei. Daraufhin habe er aggressives Verhalten gegenüber Kollegen an den Tag gelegt.

Bereits am Wochenende hatte Musk die Mitarbeiter über den Fall informiert und von „umfassender und schädlicher Sabotage“ gesprochen. Nun soll sich der Ex-Mitarbeiter vor Gericht verantworten. Ob es nur um Rache wegen einer abgelehnten Beförderung ging oder doch mehr dahinter steckt, ist wohl noch unklar.

Am Montag hatte Musk die Mitarbeiter außerdem über eine Sabotage im Karosseriewerk informiert. Dort war es zu einem „kleinen Brand“ gekommen, der die Produktion dort für einige Stunden gestoppt hat.

In seiner Email rief er die Mitarbeiter auf, wachsam gegenüber ihren Kollegen zu sein. Sie sollten auf alles achten, das „nicht im besten Interesse unseres Unternehmens ist“. Musk zitierte sogar den früheren Intel-Chef Andy Gove mit dem Spruch: „Nur die Paranoiden überleben.“

Für Musk ist auch eine Verschwörung vorstellbar: „Wie Ihr wisst, gibt es eine lange Liste von Organisationen, die wollen, dass Tesla stirbt“, schrieb der Firmenchef mit Verweis auf die Öl- und Gasindustrie sowie auf Wall-Street-Spekulanten, die gegen die Aktie der Firma wetten.

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