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Elektroautos Volkswagen steigt offenbar bei chinesischer Batteriefirma ein

Der Autobauer will sein Engagement um Elektroautos in China ausbauen. Volkswagen China wird einem Bericht zufolge größter Einzelaktionär bei Guoxuan High Tech.
28.05.2020 - 22:38 Uhr Kommentieren
Der Wolfsburger Autokonzern beteiligt sich einem Bericht zufolge an der chinesischen Batteriefirma Guoxuan High Tech. Quelle: Reuters
Volkswagen in China

Der Wolfsburger Autokonzern beteiligt sich einem Bericht zufolge an der chinesischen Batteriefirma Guoxuan High Tech.

(Foto: Reuters)

Peking Der Volkswagen-Konzern baut sein Engagement rund um Elektroautos in China aus und steigt nach einem Medienbericht direkt bei einer Batteriefirma ein. Volkswagen China werde mit 26,5 Prozent der Anteile größter Einzelaktionär von Guoxuan High Tech, teilten die Chinesen am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die Börse in Shenzhen mit. Die Mitteilung lag dem Finanzdienst Bloomberg vor.

Über den möglichen Einstieg hatte es bereits vor einigen Monaten Medienberichte gegeben. Eine Bestätigung von Volkswagen war zunächst nicht zu erhalten.

China ist der mit Abstand größte Einzelmarkt für den VW-Konzern. Batterien gelten im Hochlauf der Elektromobilität als knappes Gut, die Autobauer versuchen sich daher auf verschiedenen Wegen genügend Kapazitäten zu sichern.

China gilt als Leitmarkt für die Elektroautos, weil die chinesische Regierung die schlechte Luft in den großen Städten des Landes bekämpfen und bei dem Thema Technologieführer werden will. Auch in Europa will Volkswagen selbst Batteriezellen herstellen, was wegen der hohen Investitionskosten nicht jeder Autobauer selbst in Angriff nimmt.

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    In Salzgitter wird mit dem schwedischen Batteriespezialisten Northvolt zusammen eine Fertigung aufgebaut, darauf hatte unter anderem der Betriebsrat gedrungen. In den künftigen Elektroautos wird die Batterie nach Schätzung von Experten und Unternehmen einen Großteil der Wertschöpfung ausmachen.

    Mehr: Machtkampf in Wolfsburg: Das Misstrauen gegen VW-Chef Diess wächst.

    • dpa
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