Elektroautos „Weniger als die Nische in der Nische”

Der Marktanteil von Elektroautos lässt erneut Zweifel an den Zielen der Bundesregierung zur Förderung der E-Vehikel aufkommen. Die ernüchternden Zahlen belegen eindrucksvoll die Irrelevanz der Wagen auf dem Markt.
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Wenig elektrisierend: Der Marktanteil von Elektroautos enttäuscht die Hersteller. Quelle: dpa

Wenig elektrisierend: Der Marktanteil von Elektroautos enttäuscht die Hersteller.

(Foto: dpa)

BerlinZum Auftakt der Elektromobilitätskonferenz am Montag in Berlin hat der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer eine ernüchternde Bilanz vorgelegt. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres seien bundesweit 1509 Elektroautos neu zugelassen worden, im Gesamtjahr „werden es nicht mehr als 3700 Elektroautos werden”, sagte Dudenhöffer der Tageszeitung „Die Welt”. Ende des Jahres werde der Marktanteil von Elektrotautos in Deutschland bei rund 0,13 Prozent liegen. „Das ist weniger als die Nische in der Nische”, sagte Dudenhöffer.

Zur Konferenz „Elektromobilität bewegt weltweit” am Montag und Dienstag kommen Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik auf Einladung der Bundesregierung in Berlin zusammen, um über „Potenziale und Herausforderungen” der Elektromobilität zu diskutieren. Nach den Plänen der Regierung soll im Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. An diesem Ziel gibt es aber Zweifel.

  • afp
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2 Kommentare zu "Elektroautos: „Weniger als die Nische in der Nische”"

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  • Die Japaner selbst sehen doch keine Zukunft in E-Autos. Nur die deutsche grünsozialistische Ideologie glaubt an die neue Mangelgesellschaft, in der dann E-Autos zum Luxus werden.

  • Es ist noch gar nicht so lange her, da wußte der Hr. Dödelhöfer zu berichten, daß die deutsche Automobilindustrie bei der Elektrifizierung den Japanern gnadenlos hinterherhinke d.h. enormen Aufholbedarf hätte - die Märkte würden Elektroautos verlangen.

    Wenn man immer nur im phänomenologischen Beschreiben des angeblichen Marktgeschehens bleibt, schafft man keinen Mehrwert. Weder als Prof noch als Marktforscher.

    Genauso wie mit Studien, die besagen, daß bei den Autos in Deutschland Schwarz als Außenfarbe beliebter sei als Silber.

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