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Elektrofahrzeug M-Byte So stellt sich Byton das Auto der Zukunft vor

Der chinesische Tesla-Angreifer Byton enthüllt Details des vollelektrischen M-Byte. Noch in diesem Jahr soll die Serienproduktion beginnen.
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Alles digital. Quelle: dpa
Cockpit des M-Byte

Alles digital.

(Foto: dpa)

Las VegasVon jeher treiben Fahrer und Hersteller von Elektroautos gewisse Befürchtungen um. Die Besitzer plagt die berühmte Reichweitenangst, der Zweifel daran, mit der vorhandenen Batterie-Power tatsächlich ans Ziel zu kommen. Die Fabrikanten elektrischer Vehikel wiederum fürchten, Produktionsziele nicht zu erreichen – besonders Tesla-Chef Elon Musk kann davon ein Lied singen.

So lautete denn auch die wichtigste Nachricht von Carsten Breitfeld, Chef und Mitgründer des chinesischen Start-ups Byton, als er am Sonntagnachmittag auf der Technologiemesse CES die Bühne trat: „Byton wird liefern.“

Die Produktion starte planmäßig Ende 2019 in China, so der ehemalige BMW-Manager. Die ersten Modelle würden 2020 erst in China, dann ab Mitte des Jahres in den USA und in Europa verfügbar sein. Die finale Version des M-Byte zeige die Firma Mitte 2019.

In Las Vegas stößt das Start-up aber auch auf Skepsis. Marktbeobachter Mike Ramsey sieht Bytons Ankündigungen kritisch. „Egal wie gut ihr Prototyp ist, wie solide der finanzielle Hintergrund oder wie brilliant ihr Führungsteam – ein Neuzugang in der Automobilwelt wird kaum ganz allein gewinnen.” Sogar Tesla habe in der Frühphase erhebliche Unterstützung von Daimler, Toyota und der US-Regierung gebraucht, um weitermachen zu können.“

Zumal viele in der Vergangenheit auf der Messe in Las Vegas angepriesenen Zukunftspläne der Autobauer scheiterten. Wie das ebenfalls von chinesischen Mäzenen geförderte Unternehmen Faraday Future, das einst damit prahlte, Tesla zu überflügeln – und nach einem erbitterten Streit mit seinem Hauptinvestor in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt.

Die eigenen Pläne seien „keine Science-Fiction“ hält Breitfeld dagegen. Der M-Byte werde in die Serienproduktion gehen.

Auf der Technologiemesse enthüllte das deutsche Führungsteam um Breitfeld und den ehemaligen BMW-Manager Daniel Kirchert weitere Details dazu, wie sich die von chinesischen Geldgebern wie Baidu, Tencent, Foxconn oder der staatlichen Autofirma FAW finanzierte Firma die Zukunft des Fahrens vorstellt. So soll der neue SUV künftig so einfach zu bedienen sein wie ein Smartphone.

Das Auto erkennt seinen Fahrer per Gesichtserkennung. Steigt er ein, lädt das System automatisch sein digitales Profil hoch, blendet Gesundheitsdaten oder Sportergebnisse ein, spielt die Lieblingsmusik, liest den Tagesablauf aus dem Kalender vor, empfiehlt ein Restaurant oder einen Ausflugsort.

Dazu integriert Byton Amazons Sprachassistentin Alexa und die Google-Plattform Android in das eigene Betriebssystem. Den Innenraum des M-Byte dominieren riesige Bildschirme, ein 48-Zoll-Display in der Fahrerfront, ein Tablet-großer Screen im Lenkrad nebst je zwei Abspielflächen für die Insassen auf den hinteren Sitzen.

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