Elektromobilität: Auf diese Batteriestrategien setzen die deutschen Autobauer
Die deutschen Autobauer verfolgen dabei recht unterschiedliche Strategien für die Beschaffung der zentralen Batterien.
Foto: ReutersDüsseldorf, München. Eine neue Technologie soll die Batterien elektrischer Porsche-Modelle künftig deutlich leistungsfähiger machen. Bis zu 50 Prozent mehr Energie und damit Reichweite könnten die Akkus dank der neuartigen Silizium-Anoden künftig speichern – zuerst in den heute üblichen Lithium-Ionen-Batterien, in einigen Jahren auch in Feststoff-Modellen. Entwickelt werden die Batterien vom US-Hersteller Group 14, an dem sich Porsche jetzt auch beteiligt hat.
Auch die Porsche-Mutter Volkswagen und die anderen großen deutschen Autobauer Mercedes-Benz und BMW arbeiten aktuell an ihrem Weg in die Zukunft der Batterietechnik. Sie verfolgen dabei recht unterschiedliche Strategien für die Beschaffung der zentralen Batterien für ihre Elektroautos.
VW baut mit Partnern gemeinsam eigene Batteriezellfabriken. Mercedes forscht an eigenen Zellen, lässt die aber von Batteriezellfertigern bauen, an denen das Unternehmen sich beteiligt, und montiert sie dann selbst zu Batteriepaketen zusammen. BMW lässt die Zellen von komplett externen Partnern produzieren, forscht aber selbst an deren Weiterentwicklung.
Derzeit dominiert die Lithium-Ionen-Technologie die Batteriechemie in den Elektroautos. Doch alle deutschen Autobauer setzen für die Zukunft auf Feststoffzellen, die keine flüssigen Anteile enthalten und sich dadurch deutlich schneller und effizienter laden lassen.