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Elektromobilität BMW kauft Lithium für eine halbe Milliarde Euro in China

Der Autobauer will in Europa bis 2025 jedes dritte Auto mit Elektro- oder Hybridantrieb verkaufen. Nun sichert sich BMW seinen Lithium-Bedarf ab.
11.12.2019 - 13:04 Uhr 2 Kommentare
In Europa wollen die Münchner 2025 jedes dritte Auto mit Elektro- oder Hybridantrieb verkaufen. Quelle: dpa
Elektroauto im BMW-Werk Leipzig

In Europa wollen die Münchner 2025 jedes dritte Auto mit Elektro- oder Hybridantrieb verkaufen.

(Foto: dpa)

München, Wiesbaden Der Autobauer BMW hat bei dem chinesischen Rohstoff-Konzern Ganfeng Lithium für 540 Millionen Euro bestellt. „Mit der Vertragsunterzeichnung sichern wir unseren Lithium-Bedarf für Batteriezellen ab“, sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt am Mittwoch. Der Vertrag laufe bis Ende 2024.

„Bereits 2023 wollen wir 25 elektrifizierte Modelle im Angebot haben, davon mehr als die Hälfte vollelektrisch. Entsprechend steigt der Bedarf an Rohstoffen“, sagte Wendt. Ganfeng baue das Lithium in Australien ab.

Für die kommende, fünfte Generation an Batteriezellen kauft BMW auch Kobalt ab 2020 selbst ein und liefert die Rohstoffe den Batteriezell-Herstellern CATL und Samsung SDI. Kobalt soll künftig aus Minen in Australien und Marokko bezogen werden. Die Lieferverträge garantieren eine Versorgungssicherheit bis 2025, teilte BMW mit.

Mit den Zellen der beiden asiatischen Hersteller baut BMW die Batterien für seine Elektroautos selbst in den Werken Dingolfing, Spartanburg und Shenyang. Bis 2031 hat BMW bei CATL Batteriezellen für 7,3 Milliarden Euro und bei Samsung SDI für 2,9 Milliarden Euro bestellt.

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    „Damit sichern wir langfristig unseren Bedarf an Batteriezellen“, sagte Wendt. In Europa wollen die Münchner 2025 jedes dritte Auto mit Elektro- oder Hybridantrieb verkaufen.

    Lithium-Ionen-Akkus werden als Energiespeicher auch in Smartphones oder Akkuschraubern eingesetzt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 202 Millionen Lithium-Ionen-Akkus im Wert von 2,4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert – Tendenz steigend: Im laufenden Jahr seien bis September bereits 190 Millionen Lithium-Ionen-Akkus importiert worden. Etwa 40 Prozent stammten aus China, noch einmal so viel kam aus Japan, Südkorea und Singapur.

    Mehr: Deutschland und Frankreich schieben mit Milliardensummen den Aufbau einer Batterieproduktion an. Die beiden Staaten wollen das Geschäft nicht länger den Asiaten überlassen.

    • dpa
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    2 Kommentare zu "Elektromobilität: BMW kauft Lithium für eine halbe Milliarde Euro in China"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Nun muss doch allen klar sein, Lithiumabbau und die veraltete Batteriezelltechnik und der dabei hohe Energieaufwand in der Herstellung sind alles Fakten, die gegen eine langfristige Investition in diese Technologie sprechen. Es gibt bessere Alternativen. Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch - das ist auch für die Berliner Neutrino Energy Group vollkommen klar. Allerdings werden Zwischenstopps an den Ladesäulen demnächst der Vergangenheit angehören. Die Autos der Marke Pi beziehen ihre Energie aus Energiewandlern, die diese aus Strahlung gewinnen. Dabei geht es um sehr leichte Elektrofahrzeuge, deren Karosserie nicht aus Aluminium besteht, sondern aus Karbon. Dieses Kohlenstoffverbundmaterial ist nicht nur extrem leicht, sondern ermöglicht auch die problemlose Integration der Energiewandler. Somit kann der gesamte Fahrzeugkörper für die Energiegewinnung genutzt werden. Der griechische Buchstabe Pi wurde als Markenname gewählt, weil er für Unendlichkeit steht. So wie Fotovoltaikanlagen Strom aus dem sichtbaren Licht gewinnen, wandelt die Neutrino-Voltaik nicht-sichtbare Strahlung in Energie um. Damit ergibt sich ein bedeutender Vorteil: diese Energiegewinnung ist nicht vom Tageslicht abhängig. Die extrem kleinen, hochenergetischen Teilchen stehen rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, an jedem beliebigen Ort zur Verfügung. Mit der Verleihung des Nobelpreises für Physik im Jahr 2015 wird die Existenz dieser Teilchen wissenschaftlich untermauert. Das Universum stellt uns unendlich viel Energie zur Verfügung, die wir bisher nicht nutzen; um es ganz klar zu sagen, jeden Tag erreicht uns mehr Strahlungsenergie als alle noch vorhandenen Vorräte an fossiler Energie zusammen auf dieser Welt haben. "Die Marke Pi, ihre Zukunft und das Marktpotenzial sind daher genauso unendlich wie die mathematische Zahl Pi." Das ist doch ein spannender Ansatz Elektromobilität endlich unabhängig von dreckigem Strom und aufwendiger, teurer Batteriezelltechnik aufzubauen.

    • gut dass so ziemlich alle lithium minen chinesischen firmen gehoeren ...

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