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Elektromobilität Grünes Licht fürs Model 3 – Tesla kann nun auch in Europa angreifen

Der Elektropionier attackiert die deutschen Premiumhersteller nun auch in ihrem Heimatmarkt: Tesla hat die letzte Hürde für den Verkauf des Model 3 in Europa genommen.
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Tesla: Model 3 darf in Europa verkauft werden Quelle: Reuters
Model 3

Das Tesla-Modell wird auch schon bald in Europa ausgeliefert.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfSeitdem das Model 3 verkauft wird, bricht es Rekorde. Innerhalb weniger Wochen hat das Volumenmodell des kalifornischen Elektropioniers fast 500.000 Vorbestellungen eingefahren – mehr als jedes andere Modell in der Geschichte der Autoindustrie. Das Model 3 war im vergangenen Jahr auch das erste Elektroauto, das es in die Top Ten der meistverkauften Automodelle gebracht hat, zumindest im Heimatmarkt USA.

In Europa warten die Kunden dagegen seit fast zwei Jahren auf ihre Bestellung. Hunderttausende Kunden hatten im Sommer 2017 ihr Model 3 gegen eine Anzahlung von 1000 Euro reserviert. Doch immer wieder musste Tesla den Marktstart verschieben. Doch am Montag hat der Elektropionier eine große Hürde genommen.

Die zuständige niederländische Behörde RDW hat grünes Licht für den Verkauf des Model 3 in Europa gegeben, teilte das Unternehmen mit. Damit kann Tesla voraussichtlich schon ab Februar mit den Auslieferungen starten – auch in Deutschland.

Doch verkauft wird auch in Europa – wie schon in den USA – zunächst nur die Topvariante mit großer Batterie. Die startet bei einem Preis von 57.800 Euro. Wann eine günstigere Einstiegsvariante nach Europa kommt, ist noch unklar. Musk hatte bei der Ankündigung des Model 3 eine Einstiegsvariante für den Preis von 35.000 Dollar versprochen. Davon ist der Elektropionier preislich nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, noch deutlich entfernt.

Das weiß auch Musk. Am Freitag kündigte Tesla darum ein striktes Sparprogramm an. Sieben Prozent aller Mitarbeiter des Unternehmens sollen gehen. In einem Brief betonte Musk, dass Kosten- und Preissenkungen dringend nötig seien, um auf die benötigten Verkäufe zu kommen. „Es gibt keinen anderen Weg“, bedauerte der Pionier in seinem Schreiben.

Der Marktstart in Europa und China muss für die nötigen Stückzahlen sorgen, nachdem die Bestellungen in den USA zuletzt gesunken waren: Im Heimatmarkt von Tesla waren zum neuen Jahr die Steuervorteile für den Kauf von Elektroautos ausgelaufen.

Die langen Lieferzeiten für den europäischen Markt hängen auch mit den weiten Lieferwegen zusammen. Denn auch die Model 3 für Europa werden in den USA gebaut und kommen per Schiff nach Europa. Zuletzt hatten belgische Medien berichtet, dass ab Februar etwa 3000 Teslas pro Woche am Hafen von Zeebrugge erwartet werden. Von dort sollen sie in die europäischen Märkte verteilt werden.

Für die deutschen Premiumriesen ist der Marktstart keine gute Nachricht: In den USA hatte das Model 3 schon nach wenigen Wochen trotz eines höheren Preises sowohl die Mercedes C-Klasse als auch den BMW 3er hinter sich gelassen. Für das Jahr 2019 haben die Deutschen noch keine adäquate Antwort auf die amerikanische Elektrolimousine im Angebot.

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1 Kommentar zu "Elektromobilität: Grünes Licht fürs Model 3 – Tesla kann nun auch in Europa angreifen"

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  • "Für das Jahr 2019 haben die Deutschen noch keine adäquate Antwort auf die amerikanische Elektrolimousine im Angebot" >> ja leider. Man fragt sich schon, was die so machen. ZB BMW. Die hatten mit i3 etc.. gut begonnen, auch die Hybridisierung war gut angelaufen, aber jetzt? Man bringt einen 8er und X7, für wen?.. Ich vermisse Hybridautos in allen Klassen, insbesondere den Volumenklassen - nicht immer wieder (scheußlich anzusehende) Studien, die dann 2021 + + vielleicht möglicherweise kommen.

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