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Elektromobilität Northvolt plant Batteriezellen-Gigafabrik mit Volvo – Bedeutung als wichtiger Partner der Autoindustrie wächst

Mit jährlich 50 Gigawattstunden bauen die Schweden eine der größten Batteriezellfabriken der Welt. Außerdem setzt Volvo auf eine weitere Fabrik in Nordschweden.
21.06.2021 - 17:37 Uhr 1 Kommentar
Der schwedische Autohersteller benötigt Batterien für die eigenen Autos und für die der Elektroluxusmarke Polestar. Quelle: via REUTERS
Elektroauto Volvo C40

Der schwedische Autohersteller benötigt Batterien für die eigenen Autos und für die der Elektroluxusmarke Polestar.

(Foto: via REUTERS)

Düsseldorf Northvolt entwickelt sich zu einem immer wichtigeren Batteriezellhersteller Europas. Das schwedische Unternehmen gewinnt jetzt Volvo als Kunden und Partner, nachdem es bereits Volkswagen und BMW im großen Umfang mit Batteriezellen beliefert.

Der schwedische Autobauer Volvo will mit Northvolt ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Das zu gleichen Teilen von beiden Firmen gehaltene Joint Venture soll 2022 in einem Forschungs- und Entwicklungszentrum seine Arbeit aufnehmen.

Zudem wollen die Unternehmen in Europa eine Batteriezellen-Gigafabrik mit einer Kapazität von jährlich bis zu 50 Gigawattstunden hochziehen. Diese soll nur mit erneuerbaren Energien betrieben werden und etwa 3000 Arbeitsplätze schaffen. Die Produktion soll 2026 anfangen. Der genaue Standort steht noch nicht fest.

Ab 2024 will Volvo außerdem 15 Gigawattstunden an Batteriezellleistung aus einem Werk im nordschwedischen Skelleftea beziehen, das Northvolt gemeinsam mit VW betreibt. Der Volkswagen-Konzern ist zu einem Fünftel an Northvolt beteiligt und hatte kürzlich erst eine weitere halbe Milliarde Euro in die Schweden investiert.

Das Werk in Skelleftea ist auf 60 Gigawattstunden an Batteriezellen pro Jahr ausgelegt, von denen 40 Gigawattstunden für Volkswagen vorgesehen sind. Mit dieser Produktionskapazität wird die Fabrik zu den größten Batteriezellwerken der Welt gehören. Ihre Bedeutung steigt dabei kontinuierlich: Noch vor gut einem halben Jahr hatten die Planungen für die Fabrik bei nur 32 Gigawattstunden gelegen.

Elektroautos rücken bei Konzernen noch stärker in den Fokus

Der Grund für die Ausweitung: Die Nachfrage nach Batteriezellen steigt, angetrieben durch die hohen Verkaufszahlen von Elektroautos. Auch besitzt der Standort in Schweden einen großen Vorteil: Dort kann Northvolt preiswerten klimaneutralen Strom nutzen.

Nördlich von Stockholm gibt es einen Überschuss an Wasserkraft. Mit zwei Cent pro Kilowattstunde ist Elektrizität dort nur halb so teuer wie in Deutschland. „Damit können wir uns auch gegen Länder wie China, Polen oder Ungarn durchsetzen, in denen die Löhne deutlich niedriger sind“, sagte Northvolt-Vorstandschef Peter Carlsson dem Handelsblatt im vergangenen Herbst.

Gut im Geschäft. Quelle: Reuters
Northvolt-Chef Peter Carlsson

Gut im Geschäft.

(Foto: Reuters)

Abgesehen von den Kosten überzeugt die Autohersteller auch der Klimaaspekt. Die Konzerne wollen in der Herstellung verstärkt klimaneutral arbeiten.

So benötigt Volvo die Batterien für die eigenen Autos und für die der Elektroluxusmarke Polestar, die Volvo mit seinem chinesischen Mutterkonzern Geely betreibt. Unter dem Projektnamen „Polestar 0“ soll bis 2030 ein „gänzlich klimaneutrales Fahrzeug“ entstehen. Man werde durch die Kooperation mit Northvolt „die Versorgung mit hochqualitativen und nachhaltigeren Batteriezellen für unsere reinen Elektroautos sicherstellen“, sagte Volvo-Chef Hakan Samuelsson.

Volvo hat das Ziel, dass Elektroautos bis Mitte des Jahrzehnts rund die Hälfte des Absatzes ausmachen. Ab 2030 sollen dann nur noch batterieelektrische Fahrzeuge verkauft werden.

Mit Material von dpa.

Mehr: Wettlauf um die Batterie: VW baut sechs eigene Batteriezellwerke in Europa auf

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1 Kommentar zu "Elektromobilität: Northvolt plant Batteriezellen-Gigafabrik mit Volvo – Bedeutung als wichtiger Partner der Autoindustrie wächst"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wie soll unser ohnehin schon überlastetes Netz die Grundlast zur Ladung aller Elektrofahrzeuge bereitstellen? So wird ein Chaos entstehen und die Batteriezelltechnik kann nicht für eine saubere Elektromobilität stehen, da der Strom zudem noch in den Grosskraftwerken der fossilen Verbrennung hergestellt wird. Für eine saubere und ehrliche Elektromobilität steht die innovative Neutrino-Technologie bereit. Das selbstladenden PI Car kann unendliche Reichweite ohne Stop an Ladesäulen bieten. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hatte bereits im Januar 2021 in einer  von Daimler Benz beauftragten Studie die Effizienz der Technologie und  die im Patent deklarierten Eigenschaften der "Neutrino-Voltaik" bestätigt. In Indien hat das C-met Institut in Punafür die Entwicklung des selbstladenden PI Cars mit den Patenten ein Budget von 2.5 Milliarden Dollar zugesprochen bekommen. Auch der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu kürzlich: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters"  Er begründet eindringlich, die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos basiert auf neueste Forschungsergebnisse. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Mobile, dezentrale Haushaltsenergie und unendliche Reichweite für die Elektromobilität - GENIAL!

     

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