Elektronikkonzern Samsung-Gewinn schnellt in die Höhe

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Samsung und Apple - schwierige Liaison

Der Analyst Kim Young Chan von Shinhan Investment & Securities geht nach eigenen Worten davon aus, dass der harte Wettbewerb zwischen Apple und Samsung auf Kosten der kleineren Konkurrenten HTC und Research In Motion (RIM) geht. „Es ist unwahrscheinlich, dass Samsung und Apple um den Marktanteil des anderen kämpfen.“ Der Blackberry-Hersteller RIM war eigentlich ein Vorreiter bei Smartphones, verpasste aber den Trend zu berührungsempfindlichen Bildschirmen und steckt in der Krise.

Analyst Kim rechnet damit, dass Apple zum Jahresende 2011 von Sonderaktionen und dem großen Interesse nach dem Tod von Firmengründer Steve Jobs profitieren konnte. Deswegen werde der Trend beim Verkauf von Smartphones wohl nicht anhalten, sagte er.

Bei der Ertragskraft ist Apple allerdings Samsung weit voraus: Während die Koreaner eine operative Marge von elf Prozent vorweisen können, sind es bei Apple 37,4 Prozent. Bei Mobiltelefonen will Samsung in diesem Jahr eine Marge von 15 Prozent erzielen. Der Konzern könnte aber unter Druck geraten, wenn Apple neue Versionen des iPhones und des Tablet-PCs iPad auf den Markt bringt.

Samsung stellt allerdings nicht nur Mobiltelefone her, sondern auch Teile für das traditionelle PC-Geschäft, das wegen der großen Nachfrage nach Smartphones und Tablets unter Druck geraten ist. Deswegen versucht das Unternehmen, vom Boom bei mobilen Geräten zu profitieren, etwa mit Speicherchips und hochauflösenden Displays.

Bei Speicherchips konkurriert Samsung mit Toshiba und Hynix, bei Displays mit LG Display sowie bei Fernsehgeräten mit Sony und LG Electronics..

  • rtr
  • dapd
  • dpa
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