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Energieagentur Die USA steigen zum Öl-König der Welt auf

Pennsylvania statt Persischer Golf: Die USA steigen der Internationalen Energieagentur zufolge zum größten Ölförderer der Welt auf. Sie deklassieren Saudi Arabien und Russland. Doch das Nachsehen werden andere haben.
Update: 12.11.2012 - 15:22 Uhr 45 Kommentare
Umstrittene Energiequelle: Ein Bohrloch für Schiefergas im US-Bundesstaat North Dakota. Quelle: Reuters

Umstrittene Energiequelle: Ein Bohrloch für Schiefergas im US-Bundesstaat North Dakota.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf/London Die USA werden bei der Ölproduktion die klassischen Förderländer Saudi Arabien und Russland überholen. Bis zum Jahr 2017 werden sich die USA vom weltgrößten Energieverbraucher zum größten Produzenten wandeln, prognostiziert die Internationale Energieagentur (IEA). Das Land werde seinen Bedarf weitgehend aus den eigenen Quellen decken können, schreibt die Agentur in ihrem heute vorgestellten Ausblick zum Energiemarkt. Schon bis 2015 steigt das Land zudem zum größten Gasproduzenten der Welt auf.

Die wachsende Fördermenge aus unkonventionellen Quellen katapultiert das Land bis zum Jahr 2030 sogar in die Rolle eines Öl-Exporteurs. „Die USA importieren derzeit rund 20 Prozent ihres gesamten Energiebedarfs. Doch das Land wandelt sich zum Selbstversorger“, heißt es in dem IEA-Bericht. „Das ist eine drastische Umkehr zu der Entwicklung in anderen Staaten, die Energie einführen.“

Grund für diesen grundlegenden Wandel sind neue Fördermethoden, die bislang unerreichbare Öl- und Gasquellen erschließen. Bei der Fracking genannten Methode werden unter hohem Druck Wasser, Sand und Chemikalien in poröse Schiefergesteinsformationen gepresst, um darin gebundenes Öl oder Gas an die Oberfläche befördern zu können.

Nach konservativen Schätzungen lässt sich so die US-Ölproduktion von heute 7,8 Millionen Barrel pro Tag bis 2020 auf 11,6 Millionen Barrel steigern - mehr als Kuwait, Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar dann zusammen fördern werden. „Die Grundpfeiler des weltweiten Energie-Systems werden verschoben“, sagt IEA-Chefökonom Fatih Birol.

Bisher haben die USA ihren Öldurst vor allem in den Golf-Staaten gestillt und zur Sicherung ihrer Versorgung in Bahrain, Katar, Kuwait und anderen arabischen Golf-Anrainerstaaten große Militärbasen eingerichtet. „Krieg für Öl“ wurde Washington vorgeworfen, als George W. Bush die US-Armee zum zweiten Mal in den Irak einmarschieren und den Diktator Saddam Hussein stürzen ließ. Nun spüren die Scheichs den Rückgang der Ölnachfrage aus den USA.

Der weltweite Verbrauch wird bis zum Jahr 2035 auf 99,7 Millionen Fass Rohöl am Tag steigen. Ein Fass Rohöl (Barrel) entspricht rund 159 Litern. Im vergangenen Jahr bezifferte sich der Öldurst auf 87,4 Millionen Fass, teilte die IEA mit. Die Organisation berät 28 Industrienationen bei Energiefragen, etwa die USA, Japan und Deutschland.

Die wachsende Förderung von Öl und Gas verschafft den USA eine größere Unabhängigkeit von ausländischen Quellen. Damit ist das Land auch weniger anfällig bei Lieferschwierigkeiten oder Störungen. Kriege und Stürme lassen die Förderung in den betroffenen Regionen stocken. Damit steigen auch die Preise auf dem Weltmarkt. Die EU-Staaten haben etwa ihre Öleinfuhren aus dem Iran ausgesetzt. Das Land war der zweitgrößte Produzent im Ölkartell Opec.

Wettbewerbsvorteil für US-Unternehmen

Wer die größten Ölreserven hat
Öl-Industrie in Nigeria
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Platz 10: Nigeria

In dem afrikanischen Land lagern rund 37,2 Milliarden Barrel Öl (ein „Barrel“ oder Fass Öl entspricht rund 159 Litern). Der krisengeschüttelte Staat rangiert damit noch unter den Top-10 der Öl-Nationen. Allerdings verhindert die grassierende Korruption, dass die Einnahmen aus den Rohstoff-Exporten der armen Bevölkerung zugute kommen.

Quelle: Internationale Energie-Agentur (EIA), Stand 2011.

(Foto: dpa)
Libyan unrest
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Rang 9: Libyen

Der nordafrikanische Staat wurde von einem Bürgerkrieg erschüttert, der mit der Befreiung von Diktator Gaddafi endete. Die Ölreserven des nordafrikanischen Landes sind bedeutend: Sie beziffern sich auf 46,4 Milliarden Barrel Öl.

(Foto: dpa)
Action On The Anna Akhmatova.
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Rang 8: Russland

Russland verfügt über Vorkommen von 60 Milliarden Fass Rohöl - viel davon in den unwirtlichen Landstrichen Sibiriens. Jüngst eröffnete der Konzern Gazprom auch eine Ölplattform in der Arktis. Dagegen protestieren Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace.

(Foto: AFP)
EMIRATES OIL-OPEC
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Rang 7: Vereinigte Arabische Emirate

Ein Wächter radelt an einer Raffinerie nahe der Stadt Dubai vorbei. Im Wüstenboden der Vereinigten Arabischen Emirate stecken rund 97,8 Milliarden Fass des begehrten Energieträgers.

(Foto: ap)
huGO-BildID: 4562578 A Kuwaiti official looks at Ahmadi Port after the inauguration of KNPC's (Kuwait National Petroleum Company)Ahmadi Oil Pier in A
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Rang 6: Kuwait

Den sechsten Platz der größten Öl-Länder erreicht der Golfstaat Kuwait. Die Scheichs verfügen über Reserven von 101,5 Milliarden Barrel.

(Foto: ap)
Mideast Iraq OPEC
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Rang 5: Irak

Das Nachbarland von Kuwait rangiert mit 115 Milliarden Fass Öl auf dem fünften Platz. Sanktionen gegen das Regime des früheren Machthabers Saddam Hussein ließen das Land faktisch von der Lieferantenliste verschwinden. Nach mehr als 20 Jahren gewinnt der Irak doch nun an Bedeutung.

(Foto: dapd)
huGO-BildID: 27099540 Iranian Revolutionary Guard speedboats cruise past an oil tanker off the port of Bandar Abbas, southern Iran, on July 2, 2012.
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Rang 4: Iran

Der Iran sitzt immerhin auf den viertgrößten Ölquellen der Welt. 137 Milliarden Barrel stecken im Boden. Doch wegen der Sanktionen aufgrund des Atomstreits sind die Exporte eingeschränkt.

(Foto: AFP)

Die US-Regierung gewinnt mit dem Aufstieg zum Rohstoffgiganten an Handlungsspielraum. Die heimischen Erdgasvorräte reichten dank der neuen Erschließungsmethode nun für 100 Jahre, schwärmte jüngst US-Präsident Barack Obama. Bereits 2011 waren die Energieimporte auf 45 Prozent gesunken. Fünf Jahre zuvor hatte der Anteil noch 60 Prozent betragen.

Auch die Wirtschaft der USA profitiert von der Entwicklung. Denn die gesteigerte Produktion drückt die Energiepreise. Nach einer Studie des Beratungsunternehmens NUS Consulting zahlen industrielle Großverbraucher in den USA zwei Drittel weniger für Gas als in Deutschland, beim Strom liegt die Ersparnis bei 40 Prozent.

Den US-Unternehmen verschafft das ungeahnte Wettbewerbsvorteile. So schätzen die Berater von Pricewaterhouse-Coopers, dass durch sinkende Energiepreise bis 2025 eine Million neue Fabrikjobs in den USA entstehen könnten.

Geringere Energieeinfuhren werden zudem das US-Außenhandelsdefizit dämpfen. Volkswirte der Großbank HSBC haben errechnet, dass ein Rückgang der Importe um 25 Prozent bis 2020 die Außenhandelsbilanz um 85 Milliarden Dollar entlastet. Das sind fast 20 Prozent des 466 Milliarden Dollar schweren Defizits, das 2011 angefallen ist.

Den Erdöl-Exporteuren wie Saudi-Arabien, Kuwait oder dem Irak dürfte die Entwicklung nach Einschätzung des Gulf Research Centers keine Probleme bereiten. „Sie steuern ihre Exporte um nach Asien. China und Indien sowie die anderen boomenden Staaten der Region haben einen stark wachsenden Energiebedarf“, heißt es bei den Experten des GRC. Die Ölproduktion aus Ländern des Nahen Ostens werde künftig zu 90 Prozent nach Asien fließen, sagt IEA-Chefökonom Birol - „eine neue Seidenstraße“.

Ein weiterer Aufsteiger im großen Erdöl-Geschäft wird der Irak. 45 Prozent der Produktionssteigerung werde allein aus dem Land kommen, vor knapp zehn Jahren noch Kriegsgebiet. „Die Produktionskosten im Irak sind 15 Mal geringer als etwa in Kanada und sieben Mal geringer als in Russland“, sagte Birol.
Auf der Verliererseite stehen dagegen Unternehmen aus Staaten wie Deutschland, Frankreich oder Japan. Sie dürften weiter mit hohen Ölpreisen ringen. Der IEA zufolge werden die Staaten im Jahr 2035 rund 125 Dollar für ein Fass Öl zahlen müssen. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet derzeit rund 108 Dollar. Im Juli 2008 hatte der Ölpreis bei 147,50 Dollar den historischen Höchststand erreicht, stürzte dann aber auf rund 46 Dollar ab.

Gas gewinnt an Bedeutung

Ein vernichtendes Urteil fällt die IEA über die Energiespar-Konzepte der Politik. Die aktuellen Bemühungen verliefen „enttäuschend langsam“ und lägen weit hinter den Möglichkeiten zurück. Verbesserte Sparmaßnahmen könnten den Energieverbrauch um rund 13 Millionen Fass Öl bis 2035 kappen. Dies entspricht der Fördermenge von Russland und Norwegen. Noch drastischere Einsparungen, wie sie die IEA vorschlägt, könnten sogar den weltweiten Bedarf halbieren. Der Verzicht auf Atomenergie von Ländern wie Deutschland, Schweiz und Japan erschwert laut IEA das Ziel, die Klimaerwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Eine größere Rolle als Energieträger wird der IEA zufolge Erdgas einnehmen. Der Schiefergas-Boom in den USA drückt den Preis – und lässt Erdgas damit attraktiver erscheinen. In den USA werden das üppige Angebot und die niedrigen Preise dazu führen, dass bis 2030 Erdgas das Rohöl als wichtigster Anteil im Energiemix ablösen wird“, sagt die IEA-Chefvolkswirt Birol.

Zwar könnte Deutschland laut Bundesumweltamt mit Fracking seinen Gasbedarf für 13 Jahre decken. Doch Bedenken von Umweltschützern, die eine Verunreinigung des Grundwassers befürchten, verhindern derzeit die Erschließung. So legte etwa der Energiekonzern Exxon-Mobil seine Pläne zur Förderung von Schiefergas in Deutschland jüngst vorerst auf Eis.

Aber auch die Energienachfrage aus aufstrebenden Nationen wie China, Indien oder dem Nahen Osten werden die Nachfrage nach Gas antreiben. Gerade die Schwellenländer werden laut IEA auch künftig weiter von fossilen Brennstoffen abhängig sein.

Die Regierungen zahlen oftmals Zuschüsse für Benzin, Heizöl oder Gas. Im vergangenen Jahr bezifferten sich staatliche Subventionen auf 523 Milliarden Dollar. Das entsprich einem Zuwachs von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die steigenden Energiepreise machen die Zuschüsse immer teurer.

Mit Material von Bloomberg und dpa.

Gefährliche Schiefergas-Förderung

 
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45 Kommentare zu "Energieagentur: Die USA steigen zum Öl-König der Welt auf"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ich habe mal eine verwegene Idee,

    die USA haben zig Billiarden US $ Auslandsschulden, davon das meiste bei den Chinesen.

    Ob die Amis wohl wirklich mit dem neu gewonnenen Reichtum ihre Schulden abtragen wollen ?
    Oder lassen sie es vorher crashen, die Gläubiger können sich die Nase wischen und die amerikanische Vorherrschaft ist erst einmal für die nächsten 50 - 100 Jahre gesichert.

  • Michael C. Rupperts täglicher Peak Oil Blog

    http://www.fromthewilderness.com

    Geopolitik

    http://www.steinbergrecherche.com


    USA: Das Scheitern der Freihandels-Ideologie und des Monetarismus der Chikagoer Schule der Volkswirtschaft nach Milton Friedman...neoliberale Angebotspolitik chancenlos in Zukunft!

    http://endoftheamericandream.com/archives/category/economic-crisis

  • Dritter Beitrag, auch wenn das Handelsblatt das mit der Reihenfolge nicht so ganz hinkriegt:

    Die ökologischen Folgen sind auch nicht positiv. Dies nicht nur, weil das Fracking an sich eine umweltschädigende Methode ist. Je billiger das Öl, desto höher der CO2-Ausstoss. Hohe Preise reduzieren den Verbrauch fossiler Brennstoffe, niedrige Preise erhöhen ihn. Das Gewissen ist da ein sehr schwacher Hemmschuh.
    Deshalb sinkt mit dem Öl-Preis auch der Innovationsdruck bei den erneuerbaren Energien und bei der für sie notwendigen Infrastruktur. Konnten Firmen und Staaten (s. z. B. Deutschland und USA) sich bisher schon nicht einigen, wer die Lasten des Systemumbaus trägt, nimmt der Druck, hier zu Fortschritten zu kommen, mit jedem Dollar Preissenkung pro Barrel weiter ab.

  • Vierter Beitrag:

    Die Welt wird durch eine Zunahme der U. S.-Amerikanischen Ölproduktion nicht sicherer. Zwar sollte man meinen, dass die USA die Zahl ihrer Auslandsmilitärbasen reduzieren und sich aus eingen Gebieten zurückziehen kann. Da ist jedoch das Problem der Konkurrenten.

    Saudi-Arabien's Establishment lebt von den guten Beziehungen zur USA; diese wiederum leben davon, dass die USA die Saudis brauchen, wegen des Öls. Riad wird deshalb bei stärkerer amerikanischer Eigenproduktion weder ruhiger noch stabiler. Demokratischer Fortschritt bildet sich aber selten aus einer Position der Schwäche heraus, Schwäche macht Regierungen unter Druck aggressiv, nicht reformbereit.
    Dann ist da Russland. Putin setzt auf Kosten aller anderer Optionen auf wirtschaftliche Stärke durch Energieexporte. Ein Öl-König in Washington bedeutet Aggression in Moskau.
    Chinas Machtposition als Gläubiger der USA wird geschwächt, wenn Chinas Energiehunger zur Abhängigkeit von den USA führt. Dürfte die Nation, die die USA im Pazifik herausfordet, nicht gerne sehen.
    Arabien, Iran, Schwarzafrika, Russland, China, Indien - die Interessenidentität zwischen diesen Playern wächst und keiner davon liebt die USA. Ordnen sich hier die zentralen Bündnissysteme neu - und das werden sie - kommt Europa zwischen alle Stühle. NATO-Mitgliedschaft, Freundschaft mit den USA, enge Beziehungen zu Israel - jahrzehntealte Beziehungen, die Sicherheitsgaranten waren, werden zu steigenden Belastungen für Außen-, Sicherheits-, Handels- und Wirtschaftspolitik.
    Ein Ausbau der erneuerbaren Energien brächte für Deutschland erheblich mehr an Sicherheit. Das amerikanische Fracking wird diesen Ausbau beenden, bevor er angefangen hat.

  • Zweiter Beitrag:

    Wer weiß, ob die Nachricht überhaupt stimmt, d. h., ob die Prognosen der Energieagentur zutreffend sind.

    Einpreisen sollte man die angegebenen Mengen besser noch nicht, nirgendwo. Bleiben die Produktionsmengen dahinter zurück, ziehen sie sich über die Zeitachse länger hin oder steigen die Produktionskosten wäre jeder schlecht beraten, der sich auf die Prognosen verlassen hat.

  • Ich lese die Nachricht mit gemischten Gefühlen, die ich allerdings auf mehrere Beiträge verteilen muss.

    Zunächst einmal zur positiven Perspektive:

    Es ist nicht automatisch so, dass Öl-importierende Länder höhere Ölpreise zahlen als Öl-produzierende Länder. Die USA werden das produzierte Öl exportieren wollen, um ihren Importüberschuss in der Handelsbilanz zu reduzieren. Dadmit dürfte sich der Exportpreis am Weltmarktpreis orientieren, und der Preis, zu dem das Öl im Inland abgegeben wird, zunächst auch, so dass sich im Markt keine grosse Preisdifferenz ergibt. Damit bleibt die Möglichkeit, dass der amerikanische Staat den Inlandsölpreis subventioniert - was auf die Dauer ein teures Vergnügen ist. Und bei der Staatsverschuldung...... nicht unwahrscheinlich, dass der U. S.-Staat es dabei belässt, im Inland Öl und Benzin nicht zu besteuern. Die deutschen Energieimporte bringen uns angeblich um, seitdem ich denken kann, und ich bin jetzt 46. Bisher ist unsere Industrie wettbewerbsfähiger als in den meisten anderen Ländern.

    Die übrigen Öl-Produzenten werden, um ihre unverzichtbaren Einnahmen stabil zu halten, ihre Produktionsmenge erhöhen.

    Insgesamt dürfte eine Zunahme der amerikanischen Produktion also für Alle den Preis senken.

    Soweit die positiven Perspektiven.

  • Dank des beendeten Krieges gegen Sdama Hussein mit seinm ÖLEMBARGO werden die Wohn-Nebenkosten endlich günstiger zumal alle DRÜCKERBEGER die nicht zum Bund wollen jetzt auf den Wohnungsmark drängen. Sozialscharmotzer raus. Elite Migranetn mit Stipendium herein in die Innenstädte.

    Das ist das gleiche als wenn sie erteragstechnisch minderwertiges aus der gesellschaft selektieren. Nur daß es eben auch deutsche trifft wel man lieber weiter Migarnten reinholt als deutsche fortzubilden. Denn Duetsche werden sie auf keinen Fall per Abschiebung wieder los wenn es auf dem Arbeitsamrkt langfristig eng wird.

    Sobald HartzIV dann in GEHOTTO Arbeitslagern ankgeommen ist haben wir die Verhältnisse von 1933. Ebenfalls dank Reparitionszahlungen über EU VErhältnisse an den (diesmal SÜd-)Osten.

    Spitzendiskussion bei plasberg, triotzdem. Es werden auch BETSNDSMIETER (das sind Rentner die den jungen durch die GESETZGEBUNG zur BEGRENZUNG DER MIETSTEIGERUNGS ganz massiv auf der TAsche liegen. Ich ereinenre mich daß ich als Gutverdiener für 100-m2 4 Zimmer 1/3 mehr bezalte als die BESTANDSMIETER für die gleiche Wohnung eine Etage tirefr.

    http://www.youtube.com/watch?v=sTUIHK7gHRE

    Danke SADDAM HUSEEIN fürs ÖLEMBARGO. Denn so lange der Ukrainer nur 1 cent billiger sein Gas anbieten aus der Nordstrema-Pipeline inklusoie polnischer AutoGasdieb-abzweigungsquote muß als die Alternative Öl damit es gekauft wird wird der Preis regen-erativer-Enegrine (mit ohne Wasser) so hoch beliebn wie der Ölpres. Wär man ja auch schäön blöd. WIndenregie ist wahrscheinlich auh küstlich teuerer dank dem Ölpreis. Weil der ja die Konkurrenz zur Stromerzeugung wäre im Diesel-Generator.

    Und dann sollen die Pendler bitteschön den Preisvorteil für billiges Wohnen dank schlechter Infrastruktur auerhalb der Städte per Mineralölsteuer in die Tankstellenkasse zahlen.

    Schon bald wird explodierendes Benzin mit Milionen Explosionen pro Stunde in den Motorräumen deutscher Autofahrer der Sound des Widerstandes sein.

  • Hi..das letzte nationale Energiekonzept gab es in Deutschland in den 70er Jahren. Seinerzeit wollte man die preiswerte Braunkohle, die zu subventionierende heimsche Steinkohle und die umweltfreundliche quasi heimische Kernenergie stärken. Das ganze ist dann mit der Oekoreligion gestorben.

    Die Deutschen Gasversorger handeln gem. ihrer Firmeninteressen. Meist haben diese langfristige Lieferverträge mit Ru und Norwegen. Deshalb ist deren Interesse an neuen Gasquellen begrenzt.

    Das Projekt eines Gasterminal in Wilhelmshaven ist meines Wissens gestorben.

    Die Erschliessung von Schiefergas in Deutschland wird durch Oekologen und die Landesregierung NRW verzögert. Die Konzerne möchten sich nicht die Finger verbrennen. Man will nicht investieren was dann der destruktiven Oekoreligion zum Opfer fällt.

    Vandale

  • "Auf der Verliererseite stehen dagegen Unternehmen aus Staaten wie Deutschland, Frankreich oder Japan. Sie dürften weiter mit hohen Ölpreisen ringen."

    Schwerer Denkfehler. Solange die USA kapitalistisch bleiben, zahlen US-Unternehmen den Marktpreis fuers Oel, lediglich die Transportkosten fuer das US-Oel koennten geringer ausfallen. Falls die US-Produzenten weiterhin das US-Oel zu Markt-Preisen verkaufen, wuerden daher natuerlich auch die US-Unternehmen unter hohen Ölpreisen leiden - wie alle anderen auch.

  • Die Propaganda wird immer abstruser ^^



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