Energieengpässe Tepco setzt auf Wärmekraftwerke

Um die Energieengpässe nach der Atomkatastrophe in Fukushima aufzufangen, will der Versorger Tepco seine Wärmekraftwerke ausbauen. Den gesamten Energiebedarf dürfte der Versorger damit jedoch nicht decken können.
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Vize-Präsident Fujimoto kündigte die Aufrüstung der konventionellen Kraftwerke an. Quelle: Reuters

Vize-Präsident Fujimoto kündigte die Aufrüstung der konventionellen Kraftwerke an.

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Tokio

Der Betreiber des japanischen Atomreaktors in Fukushima will die Energieengpässe nach der Havarie des Meilers durch einen Ausbau seiner konventionellen Kraftwerke ausgleichen. Tepco kündigte am Freitag die Installierung von Gasturbinen in seinen Wärmekraftwerke an.

Die Turbinen würden in zwei Kraftwerken in der östlich von Tokio gelegenen Präfektur Chiba eingebaut, teilte Tepco-Vizepräsident Takashi Fujimoto mit. Damit solle die Gesamtkapazität des Unternehmens auf bis zu 52 Millionen Kilowatt steigen.

Nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami am 11. März war die Kapazität von Tepco auf 31 Millionen Kilowatt gesunken. Derzeit soll sie bei etwa 46 Millionen Kilowatt liegen. Doch auch nach der Aufrüstung der Wärmekraftwerke dürfte Tepco nicht in der Lage sein, den gesamten Energiebedarf zu decken. Im vergangenen Sommer war die Nachfrage in den Spitzen auf 60 Millionen Kilowatt angestiegen.

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