Energieerzeugung im Irak Siemens steht vor einem der größten Aufträge seiner Geschichte
Bei der Wiederaufbaukonferenz für den Irak im Februar hatte sich angedeutet, dass der Konzern eine Schlüsselrolle bei der Elektrifizierung des Landes spielen möchte.
Düsseldorf, München Siemens steht vor einem der größten Aufträge in seiner Geschichte. Der Technologiekonzern will beim Wiederaufbau der Energieinfrastruktur des Irak eine Schlüsselrolle spielen.
Siemens-Chef Joe Kaeser ist nach Informationen des Handelsblatts aus Regierungskreisen nach Bagdad gereist, um am Sonntag möglichst eine Absichtserklärung zu vereinbaren. Vorbild für die geplante Vereinbarung ist das Geschäft mit Ägypten, das Kaeser persönlich ausgehandelt hatte.
Im Rahmen des Wiederaufbaus des Irak soll das gesamte Land verlässlich elektrifiziert werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich diesbezüglich persönlich eingeschaltet. Als bekannt wurde, dass sich auch der große Siemens-Rivale General Electric, der traditionell im Ausland stark von der US-Regierung unterstützt wird, intensiv um den Auftrag bemüht, rief die Kanzlerin diese Woche den irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi an und setzte sich für das Siemens-Angebot ein, wie das Handelsblatt aus Regierungskreisen erfuhr.
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