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Energiekonzern Eon-Aufsichtsrat soll nach Innogy-Übernahme wachsen

Nach der Übernahme der Vertriebs- und Netzgeschäft von Innogy will Eon für etwa vier Jahre seinen Aufsichtsrat um sechs Mitglieder aufstocken.
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Im März 2018 hatten der Innogy-Mutterkonzern RWE und E.ON angekündigt, die erst 2016 gestartete Ökostrom-Tochter zu zerschlagen. Quelle: Reuters
E.ON

Im März 2018 hatten der Innogy-Mutterkonzern RWE und E.ON angekündigt, die erst 2016 gestartete Ökostrom-Tochter zu zerschlagen.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfEon will nach der Übernahme der Vertriebs- und Netzgeschäfte der RWE-Tochter Innogy für etwa vier Jahre seinen Aufsichtsrat aufstocken. „Für eine erfolgreiche Integration werden wir auch im Aufsichtsrat der neuen Eon auf Anteilseigner- wie auf Arbeitnehmerseite Erfahrung und Knowhow zu Innogy benötigen“, betonte Eon-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig-Kley am Dienstag. Befristet bis zu seiner 2023 anstehenden Neuwahl soll demnach das Kontrollgremium um sechs auf 20 Mitglieder erweitert werden, teilte der Konzern mit.

Ab 2023 soll der Aufsichtsrat dann auf zwölf Mitglieder reduziert werden. Die Hauptversammlung im Mai soll dieses Vorgehen, das von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagen werde, genehmigen.

Drei Vertreter der Anteilseigner sollen demnach auf Antrag von Eon kurz nach dem Vollzug der Übernahme zunächst gerichtlich bestellt und dann auf der Aktionärsversammlung im Jahr 2020 bestätigt werden. Die drei zusätzlichen Sitze auf Arbeitnehmerseite sollen durch Vertreter der heutigen Innogy besetzt werden.

Neu in den Aufsichtsrat sollen jeweils drei Vertreter von Kapital- und Arbeitnehmerseite eintreten. Über den gemeinsamen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Erweiterung des Aufsichtsrates soll die Eon-Hauptversammlung am 14. Mai entscheiden. Ab dem Jahr 2023 soll die Größe des Aufsichtsrats auf zwölf Mitglieder reduziert werden.

Im März 2018 hatten der Innogy-Mutterkonzern RWE und Eon angekündigt, die erst 2016 gestartete Ökostrom-Tochter zu zerschlagen. Während RWE für die Übernahme der Ökostromgeschäfte von Innogy und der von Eon bereits grünes Licht erhalten hat, muss sich Eon-Chef Johannes Teyssen noch gedulden. Die EU-Kommission hatte zuletzt Bedenken gegen die Übernahme der Vertriebs- und Netzgeschäfte von Innogy durch Eon angemeldet und leitete eine vertiefte Prüfung ein.

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  • rtr
  • dpa
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