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Energiekonzern Eon legt Sozialplan für Stellenabbau vor

Der Energiekonzern hat einen Sozialplan für seine geplanten Jobkürzungen vorgestellt. Ältere Angestellte können in den Vorruhestand gehen, die anderen müssen sich mit Abfindungen zufrieden geben.
14.06.2012 - 13:23 Uhr 1 Kommentar
Eon will 6.000 Jobs kürzen. Quelle: dpa

Eon will 6.000 Jobs kürzen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Energiekonzern Eon hat sich mit dem Betriebsrat auf Eckpunkte eines Sozialplans geeinigt. Er beinhalte unter anderem Vorruhestands- und Abfindungsregelungen, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Düsseldorf zu einem Bericht der „Rheinischen Post“. Eon will im Zuge eines Sparprogramms allein 6.000 Stellen in Deutschland streichen. Dies soll sozialverträglich geschehen.

Der Vereinbarung zufolge könnten vom Jobabbau betroffene Mitarbeiter ab 54 Jahren vereinbaren, dass sie mit 57 Jahren in den Vorruhestand gehen, erläuterte der Sprecher. Wer das nicht will oder die Bedingungen nicht erfüllt, könne stattdessen eine Abfindung erhalten.

Die Betriebsratsvorsitzende von Eon Ruhrgas, Gabriele Gratz, sagte der Zeitung, Eon wolle 1,2 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr als Abfindung zahlen. Die Vorruheständler sollten bis zu 70 Prozent des letzten Nettogehalts bekommen, bis sie dann mit 63 Jahren in Rente gingen.

Der Eon-Sprecher wollte diese Zahlen nicht bestätigen. Er betonte, bei der Vereinbarung handele es sich um einen Muster-Sozialplan, der nun in Verhandlungen zwischen den Unternehmensleitungen und Betriebsräten der betroffenen Betriebe weiter ausgearbeitet werden müsse. Wie lange dies dauert, sei ungewiss.

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    Weltweit will Eon insgesamt 11 000 seiner 80 000 Arbeitsplätze streichen. Für das Sparprogramm hat der Konzern 2011 Rückstellungen in Höhe von 900 Millionen Euro gebildet.

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Energiekonzern: Eon legt Sozialplan für Stellenabbau vor"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Tja, die kopflos betriebene Energiewende kostet halt Arbeitsplätze, der Wutbürger (oder ists der Dummbürger ?) mags nicht glauben.
      Auf der anderen Seite entstehen halt auch Arbeitsplätze, z.B. in den Arbeitsagenturen, die die Arbeitslosen aus den Pleite-Solarbetrieben betreuen...

      Wutbürger, was nun ?

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