Energiekonzern Statoil zieht sich aus Gas-Projekt zurück

Der größte Energiekonzern Norwegens zieht sich aus einem Gas-Projekt mit dem russischen Konzern Gazprom in der arktischen Barentssee zurück. Statoil nannte Zweifel an der Rentabilität des Projekts.
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Eine Statoil Tankstelle. Quelle: Reuters

Eine Statoil Tankstelle.

(Foto: Reuters)

OsloNorwegens größter Energiekonzern Statoil zieht sich aus einem Gas-Projekt mit seinem russischen Konkurrenten Gazprom in der arktischen Barentssee zurück. Nach Angaben des Osloer Internet-Wirtschaftsportals „dn.no“ vom Dienstag bestätigte Statoil entsprechende Angaben aus Moskau. Danach gab das norwegische Unternehmen seine Anteile über 24 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft Stockmann Development zur Erkundung der vermutlich riesigen Gasvorkommen im Stockmann-Feld zurück.

Als Hintergrund nannten Osloer Medien Zweifel bei Statoil an der Rentabilität des Projektes mit Gazprom. Strittig sei mit dem russischen Partner unter anderem gewesen, ob das zu fördernde Gas zunächst auf Schiffen oder über eine Pipeline vom Stockmann-Feld transportiert werden soll. Es gilt als größte Gas-Reserve der Welt. Gazprom hat seit 2006 mit mehreren westlichen Unternehmen bei der Erschließung kooperiert.

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  • dpa
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1 Kommentar zu "Energiekonzern: Statoil zieht sich aus Gas-Projekt zurück"

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  • Soweit öffentlich bekannt,verfügt GAZPROM (noch) nicht über das erforderliche Know How,ist also auf ausländische erfahrene Partner angewiesen.
    Joint ventures mit russ.Unternehmen führen häufig zu Frust und Enttäuschungen bei den westlichen Partnern wegen eines anderen Verständnis von Rechtssicherheitin Russland.

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