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Energiemarkt Schock bei den Strompreisen

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Einkauf wird für Versorger immer günstiger
In diesen zehn Städten ist das Sparpotenzial am größten
Platz 9: Nürnberg
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Nürnberg hat es zusammen mit einer weiteren deutschen Großstadt auf Platz zehn in die Rangliste der Städte geschafft, in denen sich am meisten Strom sparen lässt. Der Preisunterschied zwischen dem lokalen Grundversorgertarif und dem günstigsten Vergleichstarif mit Bonus liegt bei 431 Euro, wie die Berechnungen des Vergleichsportals SwitchUp zeigen.

Quelle: BDEW, Bundesnetzagentur Monitoringbericht, IWR, Eurostat; Grundlage für die Wirtschaftswoche-Berechnung der Ersparnis ist der durchschnittliche Jahresverbrauch privater Haushalte von 3500 Kilowattstunden; die Daten wurden am 25.10.2016 für das vergangene Vertragsjahr erhoben

(Foto: dpa)
Platz 9: Leipzig
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Die gleiche Ersparnis ergibt sich in Leipzig, wo sich (unter Berücksichtigung des Wechselbonus) bei Wahrnehmung des günstigsten Vergleichsangebots ebenfalls ein Differenzbetrag von 431 Euro für den jährlichen Strompreis ergibt.

(Foto: dpa)
Platz 8: Essen
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Noch etwas lukrativer ist der Wechsel in Essen. Der lokale Grundversorgertarif ist hier ganze 439 Euro teurer als der günstigste Vergleichstarif.

(Foto: )
Platz 7: Hannover
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In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover lassen sich bei einem gezielten Tarifwechsel sogar 446 Euro (inklusive Bonus) sparen.

(Foto: dpa)
Platz 6: Frankfurt
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Auf Rang sechs landet die Bankenmetropole Frankfurt am Main. Verbraucher können hier 450 Euro im Vergleich zum Grundversorgertarif einsparen.

(Foto: AP)
Platz 4: Duisburg
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Mit einer Strompreisersparnis von 462 Euro landet Duisburg auf Platz fünf des Rankings.

(Foto: dpa)
Platz 4: Berlin
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In der Bundeshauptstadt lohnt sich der Tarifwechsel vom lokalen zu einem konkurrierenden Stromanbieter ebenfalls besonders. Die jährliche Ersparnis liegt -genauso wie in Duisburg - bei 462 Euro.

(Foto: dpa)

Gleichzeitig steigen mit der Energiewende aber auch die Kosten für den Betrieb der Netze, die über die Netzentgelte auch auf die Stromkunden umgelegt werden. Die Netzbetreiber investieren in neue Leitungen und müssen häufig eingreifen, um das schwankende Angebot an Wind- oder Solarstrom auszugleichen.

Die regional sehr unterschiedlichen Preiserhöhungen sind vor allem darin begründet. „Wenn zum Beispiel in Bayern – dem Bundesland mit dem höchsten Anteil an Photovoltaik-Anlagen – sehr viel Solarstrom in das Stromnetz fließt, müssen anderorts Kraftwerke vorrübergehend vom Netz genommen werden“, erläutert Lengerke. „Diese Eingriffe kosten Geld und treiben die Netzentgelte und damit die Stromkosten regional teilweise stark nach oben.“

Inzwischen entfallen knapp 80 Prozent des Strompreises auf Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte. Der Anteil der Bestandteile, die der Versorger selbst kontrollieren kann, also Beschaffung, Vertrieb und Erlös, wird immer kleiner.

Dabei ist der Einkauf von Strom für die Versorger in den vergangenen Jahren immer günstiger geworden. Anfang 2016 kostete eine Kilowattstunde im Großhandel kaum noch mehr als zwei Cent. Fünf Jahr zuvor waren es noch mehr als fünf Cent.

Für Udo Sieverding, den Energieexperten der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, gibt es deshalb für viele Versorger nur wenig Anlass, die Preise anzuheben. Zwar steige die EEG-Umlage. Das werde aber dadurch ausgeglichen, dass die Versorger ihren Strom billiger einkaufen können. „Die beiden Effekte dürften sich weitgehend aufheben“, sagt der Verbraucherschützer im Interview, „einen richtigen Grund für eine Preiserhöhung sehe ich eigentlich nur in den Regionen, in denen die Netzentgelte gestiegen sind.“

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31 Kommentare zu "Energiemarkt: Schock bei den Strompreisen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Energiekosten sind für uns Investoren wichtig, hohe Kosten sind der Tod der Renditen. Deshalb keine Investitionen in der EU. Reich bleiben oder werden
    mit Investitionen in den USA, im EU-Räte freien Land.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

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  • Fr. Bollmohr...radioaktive Strahlung ist abhängig von der Nutzung und Dosis unbeutend, hilfreich bis hin zu tödlich. Hierzu gibt es eine etablierte Wissenschaft.

    Problematisch ist es wenn im Zusammenhang mit der Kernenergie dann daraus "Strahlenhöllen", "Strahlenopfer u.v.m zusammenphantasiert werden.

  • Fr. Merkel hat sich gem. der Aussagen von Fachleuten die in ihrer Zeit als Umweltministerin an einschlägigen Sitzungen teilnahmen ihre Meinung aus dem Spiegel und anderen Medien geholt.

    Risiken "nicht mehr verantwortbaren Risiken, die mit der Nutzung der Kernenergie verbunden sind, deutlich erkannt hatte" sind wohl der Phantasieberichterstattung Deutscher Medien geschuldet und den Fachleuten nicht bekannt. Die Kernenergie ist die Energiequelle die bezogen auf die Energieerzeugung die geringste Anzahl an Todesfällen aufweist.

  • @Herr Holger Narrog, 28.12.2016, 13:14 Uhr

    ".... dämonischen Atomstrahlen etc"

    Sie halten radioaktive Strahlung also für unschädlich?

    Hm, interessante These.

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