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Energiemarkt Schock bei den Strompreisen

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Verbraucherschützer warnt vor „zweiter Welle“
Ein Wechselstromzähler in einem Stromkasten eines Haushaltes in Dresden: Viele Versorger zögern mit der Preiserhöhung bewusst, bis die Aufmerksamkeit geringer ist. Quelle: dpa
Tricksereien beim Strompreis

Ein Wechselstromzähler in einem Stromkasten eines Haushaltes in Dresden: Viele Versorger zögern mit der Preiserhöhung bewusst, bis die Aufmerksamkeit geringer ist.

(Foto: dpa)

Sieverding rechnet aber trotzdem mit weitere Preiserhöhungen: „Das dürfte es noch nicht gewesen sein. Ich rechne damit, dass mit etwas Verzögerung eine zweite Welle kommt.“ Zum ersten Februar oder spätestens zum ersten März würden viele weitere Versorger die Strompreise erhöhen.

Seit ein paar Jahren sei „das gleiche Spielchen“ zu beobachten: Viele Versorger verzichteten bewusst zum Jahreswechsel, wenn der Markt viel Aufmerksamkeit habe, auf eine Preiserhöhung, um dann doch wenig später still und heimlich nachzuziehen. „Ich höre aus der Branche, dass das ganz bewusst gemacht wird“, sagt Sieverding. „Ich finde das ein wenig link.“

Nach seinen Worten müssen sich die Verbraucher das aber nicht gefallen lassen. Zumindest wer noch in der Grundversorgung ist, sollte nach seinen Worten über einen Wechsel nachdenken. Das sind immerhin noch rund 30 Prozent. „Schon das Stadtwerk hat andere Tarife, die günstiger sind. Und dann gibt es ja inzwischen eine Vielzahl von Anbietern, aus denen man wählen kann.“

Dazu rät auch Verivox-Geschäftsführer Lengerke: „Stromanbieter kämpfen um jeden Neukunden und das Sparpotenzial zwischen den Versorgern ist heute sogar höher als noch vor einem Jahr“, sagt er: „Wer jetzt aus der Grundversorgung zu einem Anbieter mit fairen Konditionen wechselt, spart durchschnittlich 424 Euro im Jahr. Vor einem Jahr waren es nur 416 Euro.“

Sparpotenzial gibt es auch für Gaskunden. Dabei gibt es für diese zum Jahreswechsel schon so Grund zur Freude. Im Durchschnitt sinkt die jährliche Gasrechnung 2017 um sieben Prozent auf 1166 Euro. 2016 senkten rund 511 Gasversorger schon die Preise.

Für Januar oder Februar haben 278 Gasversorger weitere Preissenkungen angekündigt. Dem stehen nur fünf Versorger gegenüber, die Preiserhöhungen angekündigt haben. Eine Familie mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bezahlt im bundesdeutschen Durchschnitt aktuell 92 Euro weniger als noch vor zwölf Monaten.

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31 Kommentare zu "Energiemarkt: Schock bei den Strompreisen"

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  • Energiekosten sind für uns Investoren wichtig, hohe Kosten sind der Tod der Renditen. Deshalb keine Investitionen in der EU. Reich bleiben oder werden
    mit Investitionen in den USA, im EU-Räte freien Land.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

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  • Fr. Bollmohr...radioaktive Strahlung ist abhängig von der Nutzung und Dosis unbeutend, hilfreich bis hin zu tödlich. Hierzu gibt es eine etablierte Wissenschaft.

    Problematisch ist es wenn im Zusammenhang mit der Kernenergie dann daraus "Strahlenhöllen", "Strahlenopfer u.v.m zusammenphantasiert werden.

  • Fr. Merkel hat sich gem. der Aussagen von Fachleuten die in ihrer Zeit als Umweltministerin an einschlägigen Sitzungen teilnahmen ihre Meinung aus dem Spiegel und anderen Medien geholt.

    Risiken "nicht mehr verantwortbaren Risiken, die mit der Nutzung der Kernenergie verbunden sind, deutlich erkannt hatte" sind wohl der Phantasieberichterstattung Deutscher Medien geschuldet und den Fachleuten nicht bekannt. Die Kernenergie ist die Energiequelle die bezogen auf die Energieerzeugung die geringste Anzahl an Todesfällen aufweist.

  • @Herr Holger Narrog, 28.12.2016, 13:14 Uhr

    ".... dämonischen Atomstrahlen etc"

    Sie halten radioaktive Strahlung also für unschädlich?

    Hm, interessante These.

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