Enno Tang Continental ernennt neuen China-Chef

Continental hat einen neuen Chef für den Wachstumsmarkt China ernannt. In der Volksrepublik tritt Enno Tang die Nachfolge von Vorstandsmitglied Ralf Cramer an, der den Konzern im August verlassen wird.
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Auf dem überproportional wachsenden China-Geschäft hat der Reifenhersteller seit 2012 Milliarden Euro investiert und beschäftigt in der Volksrepublik tausende Mitarbeiter. Quelle: dpa
Continental

Auf dem überproportional wachsenden China-Geschäft hat der Reifenhersteller seit 2012 Milliarden Euro investiert und beschäftigt in der Volksrepublik tausende Mitarbeiter.

(Foto: dpa)

HannoverDer Autozulieferer und Reifenhersteller Continental stellt sich auf dem Wachstumsmarkt China personell neu auf. Enno Tang (45) werde zum 1. Juni Präsident der Organisation von Continental in dem Land, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Er trete damit die Nachfolge von Vorstandsmitglied Ralf Cramer (51) an, der seinen Vertrag wie geplant Mitte August beenden werde und Continental verlasse. Tang war zuvor Leiter der Conti-Fahrgestell- und Sicherheitssparte.

Der chinesische Markt sei in den vergangenen Jahren überproportional und profitabel gewachsen, teilte das Unternehmen mit. Seit 2012 habe Continental in China 1,3 Milliarden investiert – das Unternehmen beschäftigt dort – Stand Ende 2016 – mehr als 25.000 Mitarbeiter.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

Platz 11: Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die weltweit fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr 20,7 Milliarden Euro.

Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

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  • dpa
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