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Entlassungen nicht ausgeschlossen Schering baut weiter Stellen ab

Der drittgrößte deutsche Pharmakonzern Schering will in Deutschland fast 1000 Stellen abbauen, wobei auch Entlassungen nicht ausgeschlossen werden. Weltweit sollen im Rahmen des laufenden Sparprogramms bis Ende nächsten Jahres 1800 Stellen gestrichen werden.

HB BERLIN. 950 Arbeitsplätze sollten in Deutschland gestrichen werden, wie Schering am Dienstag in Berlin mitteilte. 700 Stellen sollen es am Produktionsstandort Bergkamen sein, 250 Arbeitsplätze in Berlin. Rund 300 Arbeitsplätze sollen außerhalb Deutschlands abgebaut werden. Für diese zusammen 1250 Arbeitsplätze habe das Management nun Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretungen aufgenommen.

Im Rahmen des laufenden Spar- und Effizienzprogramms hat Schering bis Ende September bereits mehr als 600 Stellen abgebaut. Bis Ende 2005 sollen dann rund 1800 der geplanten 2000 Stellenstreichungen umgesetzt sein.

„Die Entscheidung über den Abbau von Arbeitsplätzen ist uns nicht leicht gefallen. Wir müssen aber alles tun, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu erhalten und damit die verbleibenden Arbeitsplätze abzusichern“, kommentierte Schering-Finanz- und Personalchef, Jörg Spiekerkötter, den Sparkurs. In Deutschland sei der geplante Stellenabbau bereits zur Hälfte sozialverträglich abgesichert. Da der Konzern aber bei der Wirkstoffproduktion für andere Unternehmen mit erhöhtem Kostendruck und stark gesunkener Nachfrage kämpfe, ließen sich am Standort Bergkamen betriebsbedingte Kündigungen voraussichtlich nicht vermeiden. Schering will sich künftig vor allem auf renditestarke Gebiete der Wirkstoffproduktion konzentrieren.

Der Arbeitsplatzabbau ist Teil der im Juni angekündigten Initiative, mit der Schering bis 2006 eine operative Gewinnmarge von 18 % erreichen will. Wegen des Sparprogramms muss Schering Einmalkosten von 70 Mill. € verkraften, die der Konzern auf die Jahre 2004 und 2005 verteilen will.

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