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Entscheidung jetzt Ende Februar Gnadenfrist für italienisches Thyssen-Krupp-Werk

Deutschlands größter Stahlkonzern Thyssen-Krupp hat die Entscheidung über die Zukunft des Standortes im mittelitalienischen Terni verschoben. Damit kommt der Konzern offenbar Bitten der Politik zumindest einen Schritt entgegen.

HB DÜSSELDORF. Die Aufsichtsratssitzung, auf der über die Optimierung der Produktion von korn-orientiertem Elektroband entschieden werden soll, sei vom 9. auf den 27. Februar verschoben worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Duisburg. „Es sind noch bestimmte offene Fragen zu klären“, sagte der Sprecher zur Begründung. In dem Werk in Terni, das möglicherweise geschlossen werden soll, stellt Thyssen-Krupp unter anderem diesen Stahl her, der vor allem in Turbinen und Elektromotoren eingesetzt wird. In der italienischen Presse war zuvor berichtet worden, Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi habe sich persönlich bei Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) für den Erhalt der rund 500 betroffenen Arbeitsplätze eingesetzt. Aus Unternehmenskreisen hieß es dazu, es habe Kontakte mit der Politik gegeben.

Thyssen-Krupp will auf den derzeit schwachen Markt für korn-orientiertes Elektroband möglicherweise mit Produktionskürzungen reagieren. In den Unternehmenskreisen galt es bislang als wahrscheinlich, dass von den drei europäischen Standorten für diesen Stahl mit besonderen magnetischen Eigenschaften Terni geschlossen werden wird. Korn-orientiertes Elektroband wird außerdem im nordfranzösischen Isbergues und in Gelsenkirchen gefertigt. An allen drei Standorten sind jeweils etwa 500 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Elektrobandproduktion stellt in Terni den vergleichsweise kleinen Teil der gesamten Stahlproduktion von Thyssen-Krupp dar. Bei der Tochter Acciai Speciali Terni (AST) fertigt der deutsche Stahlriese Edelstahl und beschäftigt dort rund 3 800 Mitarbeiter.

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