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Entscheidung revidiert Audi will Elektrosportwagen bauen

Der Elektroflitzer R8-Etron soll wahrscheinlich doch auf den Markt kommen. Damit vollzieht Audi eine Kehrtwende. Die VW-Tochter hat an der Reichweite gearbeitet und reagiert auf die Erfolge von BMW und Tesla.
19.12.2013 - 06:47 Uhr 8 Kommentare
Audi R8 Etron: Der Elektrosportwagen soll über eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern verfügen. Quelle: PR

Audi R8 Etron: Der Elektrosportwagen soll über eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern verfügen.

(Foto: PR)

München Die VW-Tochter Audi steht kurz vor der Entscheidung, den Elektrosportwagen „R8-Etron“ auf den Markt zu bringen. Das erklärte Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg im Interview mit dem Handelsblatt. „Die Chancen stehen nicht schlecht“, sagte Hackenberg. Die Entscheidung zum Bau des Autos soll „bis Ende des Jahres“ fallen so der Topmanager.

Hackenberg ist seit Juli Technikvorstand bei Audi und für sämtliche technische Entwicklungen im VW-Konzern zuständig. Sein Vorgänger Wolfgang Dürheimer hatte den Elektrosportwagen „R8-Etron“ Ende 2012 gestoppt. Der 381 PS starke Sportwagen hatte aus Sicht von Audi nicht genügend Reichweite.

„Wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen, die Reichweite deutlich zu steigern“, sagte Hackenberg dem Handelsblatt. „Wir meinen, dass ein Sportwagen mit reinem E-Antrieb eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern haben sollte“.

Mit dem Strategiewechsel reagiert Audi auf die Markterfolge des kalifornischen Elektropioniers Tesla, das seine Limousine Model „S“ seit August auch in Deutschland verkauft. Der Audi-Rivale BMW hat seit November den voll elektrischen „i3“ auf den Markt und wird Anfang 2014 den Sportwagen „i8“ nachschieben. Audi setzt bislang vor allem auf die Hybridtechnologie, die Elektro- und Verbrennungsmotor kombiniert.

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    • fas
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    8 Kommentare zu "Entscheidung revidiert: Audi will Elektrosportwagen bauen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Bin ganz ihrer Meinung.

      Übrigens war Fukushima vermeidbar, aus Kostengründen haben die Japaner (Tepco) damals an die hoch gefährdete Ostküste (Tsunami) gebaut, wegen des billigen Kühlwassers am Meer. Der sichere Standort an der Westküste war ihnen wegen der längeren Leitungen zu teuer....

    • Das ist richtig.

      Was bisher noch gar nicht diskutiert wird, ist das Recycling der nach ca. 3 bis 4 Jahren verschlissenen LiIon-Akkus (gleiche Problematik wie bei Laptop-Akkus).

      E-Autos gab es bereits massenhaft um 1890 bis 1910 als Taxis in Manhattan. Auch damals war das Batterie-Problem Auslöser für deren Verschwinden....

    • Das war schon lange überfällig. Prima, dass Audi endlich mit dem reinen Elektroautos nachzieht! Wer glaubt noch lange mit herkömmlichen Fahrzeugen auf dem Markt zu punkten hat verschlafen. Alternative Energien bei der Stromgewinnung, bei dem Einsatz in der Produktion (siehe BMW Werk Leipzig) und letztlich auch als Energiequelle für das Fahrzeug selbst sind Zukunft und auch für mich als Nicht-Öko erstrebenswert. Weiter so! Kinderkrankheiten beheben, neben der relativ geringen Reichweite auch die Entsorgung,den Preis und die Speicherung verbessern und mit Vollgas in die Zukunft. Besser als Fracking!

    • Dennoch sind E-Autos ökologischer Unsinn, wenn man ganzheitlich bilanziert....

      Viel sinnvoller wäre, die CO2-freie Kernenergie auch in D weiter zu betreiben, mit modernen sicheren und mit weniger Rest- Strahlung arbeitenden Brennstäben (leider haben die GRÜNEN diese Entwicklung der KFA gestoppt) als diesen E-Auto Schwachsinn zu fördern....

    • Vielleicht sollte endlich mal ein Autobauer als zukunftsträchtige Novität ein Tret-Auto in seine Produktpalette aufnehmen. Erst dann wird der fortschrittsbewussten deutschen Ingenieurstechnik die ihr angemessene Aufmerksamkeit gewährt sein.

    • @Matthes:
      Sie haben aber wenig Ahnung.
      Die deutschen Hersteller sind führend in der Elektromobilität (E-Smart, E-Up, i3, E-Golf, elektric B Klasse usw) , während zB Toyota klar sagt, erstmal drauf verzichten zu wollen.
      Und warum sollte Audi ein E-Stadtauto bauen? Vom Mutterkonzern gibt den E-Up und bald den E-Golf, warum sollte man sich auf dem Nischenmarkt noch im eigenen Konzern Konkurrenz machen. Wer mit Audi elektrisch fahren will kann immer noch den E-Tron nehmen.

      Hätten Sie ein bisschen mehr Kenntnis, dann wüssten Sie, dass nur bei hochpreisigen Wagen, wie eben diesem E-Sportwagen, vernünftige Technik (wie Akkus mit geringer Reichweite) eingebaut werden können. Wenn ein E-Up 600km Reichweite hätte, würde ihn dennoch niemand für 50.000 Euro kaufen.

      Das Konzept von Tesla geht zB auch nur auf, da man dort im Hochpreissegment angesetzt hat.
      Hätte man auf Kleinwagen gesetzt, wären diese bei vernünftigen Reichweiten unbezahlbar.

      Und auf für was sollen bitte die Steuerzahler aufkommen, wenn die deutschen Autohersteller es wie die meisten japanischen, alle koreanichen und die meisten US-Hersteller machen und NICHT auf E-Autos setzen?
      E-Autos werden zur Zeit noch stark durch den Verkauf der herkömmlichen Modelle subventioniert und bringen den Herstellern bisher nur grosse Verluste.

    • Wird sich bestimmt gut verkaufen in der Francophonie, der étron...

    • Elektrosportwagen?
      Den brauchen wir natürlich dringend. Dabei schafft es Audi nicht einmal, ein vernünftiges Elektro-Stadtauto zu bauen. Die deutschen Autobauer verkennen die automobile Zukunft. Aber sie haben ja den Steuerzahler, wenn es wieder eng werden sollte!

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