EQE SUS in Vorbereitung: Mercedes stärkt Chinageschäft – Vollelektrische Riesenlimousine ab 2024 geplant
Allein bei Mercedes ist der Anteil der SUVs am Gesamtabsatz seit 2015 von 27 auf zuletzt 49 Prozent gestiegen.
Foto: dpaMünchen. Es gibt nicht viele Dinge, bei denen Mercedes-Manager neidisch zu BMW schielen. Einer dieser wenigen Fälle ist freilich die Tatsache, dass der ewige Rivale aus München im kommenden Jahr die Mehrheit an seinem chinesischen Joint Venture übernehmen darf – als erster ausländischer Hersteller in der Volksrepublik.
Das ermöglicht es BMW, die lukrative Tochter in Fernost erstmals voll im Konzern zu konsolidieren. Umsatz und Betriebsergebnis werden dadurch 2022 drastisch in die Höhe schnellen. Von solch einem Effekt träumt auch Daimler-Chef Ola Källenius. Schon lange bemüht sich der Frontmann des Mercedes-Herstellers darum, ebenfalls eine Einigung mit seinem Partner, dem Pekinger Staatskonzern BAIC Motor, in China zu erzielen. Bisher ohne Erfolg.
Nun prüft das Team des Schweden aber einen Schritt, der hilfreich bei der Mission sein dürfte, mehr als die Hälfte der Anteile an der Gemeinschaftsfirma Beijing Benz Automotive (BBAC) zu erlangen. Konkret erwägt die Marke mit dem Stern, ab 2024 eine völlig neue Autoklasse exklusiv in China zu bauen, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen.