Erbitux Neuer Rückschlag bei Merck-Krebsmittel

Anfang Mai floppte das Krebsmittel Erbitux in einer Darmkrebsstudie, jetzt hat der Pharmakonzern Merck einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen.
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Ein Mitarbeiter des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA geht über eine Fußgängerbrücke auf dem Gelände des Unternehmens in Darmstadt. Quelle: dpa

Ein Mitarbeiter des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA geht über eine Fußgängerbrücke auf dem Gelände des Unternehmens in Darmstadt.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat mit seinem wichtigen Krebsmedikament Erbitux einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Expand-Studie mit dem Mittel bei fortgeschrittenem Magenkarzinom habe den primären Endpunkt nicht erreicht, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Es gebe keine Verlängerung der progressionsfreien Überlebenszeit mit Erbitux in Kombination mit Cisplatin und Capecitabin bei Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom.

Das Magenkarzinom, auch Magenkrebs genannt, ist weltweit mit über 700.000 Todesfällen pro Jahr die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern und Frauen. Anfang Mai war Erbitux bereits in einer Darmkrebsstudie gefloppt. Erbitux ist das zweitumsatzstärkste Präparat des Konzerns. Merck steigerte mit der Arznei im vergangenen Jahr die Erlöse um 4,3 Prozent auf 855 Millionen Euro.

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