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Ergebnisplus 2005 erwartet Hochtief baut auf Gewinnsteigerung

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Im vergangenen Jahr hatte Hochtief bei einem Vorsteuergewinn von 187,3 (2003: 159,5) Mill. € ein Nettoergebnis von 41,2 (16,2) Mill. € erzielt. Das Betriebsergebnis Ebita erreichte 227 (220) Mill. € und lag damit über den Erwartungen von Reuters befragter Analysten, die im Mittel mit 198 Mill. € gerechnet hatten. Der Umsatz belief sich auf knapp zwölf Mrd. € nach 10,5 Mrd. im Jahr 2003. Der Auftragseingang erreichte 15,59 (14,35) Mrd. €. Dabei stockte Hochtief weltweit seine Belegschaft auf - auch im Inland. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im Konzern auf 36 409 (34 039), in Deutschland stieg sie um 1672 auf 9423.

Die Aktionäre sollen eine um zehn Cent auf 0,75 € erhöhte Dividende erhalten. Auch 2005 können sie bei einem höheren Gewinn auf eine höhere Ausschüttung hoffen. Vor allem in Bereichen, die nicht reines Baugeschäft sind, wie dem Flughafen- und Gebäudemanagement konnte Hochtief 2004 sein Ergebnis stark steigern. Auch kam dem Konzern die Bilanzierung nach neuen internationalen Standards zu Gute, die zum Wegfall planmäßiger Firmenwertabschreibungen führten.

Hochtief setzt wie auch andere Konkurrenten vor allem auf das lukrative Dienstleistungsgeschäft, um sich dauerhauft von den Risiken aus dem klassischen Baugeschäft abzukoppeln. Damit will der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette strategisch abdecken. Der Konzern konzentriert sich dabei auch auf Betreiberprojekte für die öffentliche Hand von Mautstraßen bis hin zum Betrieb von Schulen oder Verwaltungsgebäuden. Keitel sagte, bis 2009 würden weltweit allein in der Verkehrsinfrastruktur privat finanzierte Projekte mit einem Volumen von etwa 45 Mrd. € als Mautstraßen ausgeschrieben.

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