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Ergebnisplus 2005 erwartet Hochtief baut auf Gewinnsteigerung

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Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel hat sich außerdem auch nach dem Zusammenbruch des süddeutschen Konkurrenten Walter Bau zum Bauen in Deutschland bekannt. „Man kann in Deutschland sehr wohl erfolgreich bauen - wenn man sich nicht auf die völlig unsinnige Preisschlacht einlässt“, sagte Keitel am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf.

Innerhalb dieses oder des nächsten Jahres werde der Bau die Talsohle wieder verlassen, zeigte sich Keitel überzeugt. Hochtief werde in Deutschland auf Qualität und verstärkt auf das Geschäft mit baunahen Dienstleistungen setzen. Dazu zählten neben der Immobilienentwicklung und den Dienstleistungen auch das Geschäft mit dem privat finanzierten Bau und Betrieb von öffentlichen Gebäuden und Mautstraßen, den so genannten Public-Private-Partnership-Modellen (PPP).

Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen mit baunahen Leistungen rund ein Drittel des Konzernumsatzes von 11,94 Mrd. € erwirtschaftet. Gleichzeitig habe dieser Bereich aber zu rund zwei Dritteln zu dem Ergebnis vor Steuern (EBT) beigetragen.

In dem als „aussichtsreich“ eingeschätzten deutschen Markt für privat finanzierte PPP-Projekte werde Hochtief seine Chancen nutzen, kündigte Keitel an. Allein bei Schulen, Verwaltungsgebäuden und Krankenhäusern rechne das Unternehmen bis zum Jahr 2009 mit einem Anstieg des Investitionsvolumens auf etwa sechs Mrd. € jährlich. „Die Einsicht, dass PPP kein Teufelszeug ist, nimmt zu“, sagte Keitel.

Weltweit sei der Essener Konzern bereits an 19 PPP-Projekten mit einem Investitionsvolumen von etwa 8,5 Mrd. € beteiligt. 15 dieser Projekte seien Mautstraßen mit einer Gesamtlänge von 880 Kilometern. Bei fünf weiteren internationalen Projekten befinde sich das Unternehmen derzeit in einer aussichtsreichen Verhandlungsposition. Weltweit werde bis 2009 mit der Ausschreibung von privat finanzierten Projekten allein im Verkehrsbereich mit einem Volumen von rund 45 Mrd. € als Mautstraßen gerechnet.

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