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Eric Lindblad Leiter von Boeings 737-Programm geht mit 57 Jahren in Rente

Mitten in den Untersuchungen zu den Abstürzen der 737 Max wechselt Boeing das Management des Programms aus. Eric Lindblad hatte den Job erst vor gut einem Jahr übernommen.
Update: 12.07.2019 - 06:47 Uhr Kommentieren
Der Manager verlässt Boeing nach 34 Jahren. Quelle: AP
Eric Lindblad (Archivbild)

Der Manager verlässt Boeing nach 34 Jahren.

(Foto: AP)

Seattle Boeing wechselt das Management seines 737-Programms aus. Chef Eric Lindblad gehe in den nächsten Wochen in Rente, teilte der US-Flugzeugbauer am Donnerstag mit. Er war seit 34 Jahren bei dem US-Konzern und hatte seit gut einem Jahr die Verantwortung für den Beststeller. Seine Aufgaben übernimmt Mark Jenks in kritischen Zeiten.

Für die 737 Max gilt derzeit ein weltweites Flugverbot, nachdem zwei Flugzeuge des Typs abgestürzt waren. Ob ein Zusammenhang zwischen den Unglücken und Lindblads Abgang besteht, ist aber unklar. Laut eines Memos des Chefs der Verkehrsflugzeugsparte, Kevin McAllister, hatte der 57-jährige Lindblad schon im vergangenen Jahr den Wunsch geäußert, in Rente zu gehen.

Aus den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft mit Unterstützung des FBI zu den zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten zog sich unterdessen US-Justizminister William Barr wegen Befangenheit zurück. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, vertritt Barrs frühere Kanzlei Boeing.

Mehr: Boeing verliert den Titel des weltgrößten Flugzeugbauers an Airbus. Der Grund: Das weltweite Flugverbot für die Boeing 737 Max.

  • rtr
  • dpa
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