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Ernteausfälle Chemiefirmen profitieren von Dürre in den USA

Die nach extremer Trockenheit gestiegenen Getreidepreise verbessern die Aussichten für Pflanzenschutz-, Saatgut- und Düngerproduzenten. Die Branche präsentiert starke Zahlen - und spürt Aufwind aus Südamerika.
08.08.2012 - 09:25 Uhr 1 Kommentar
In Eldorado, US-Bundesstaat Illinois, hat die Dürre dem Mais heftig zugesetzt. Quelle: dpa

In Eldorado, US-Bundesstaat Illinois, hat die Dürre dem Mais heftig zugesetzt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Seit mehr als vier Monaten ist in weiten Teilen des Mittleren Westens der USA kein Regen mehr gefallen. Die extreme Dürre treibt die Preise für Getreide in die Höhe und manchem Nahrungsmittelhersteller den Schweiß auf die Stirn. Eine Branche dagegen, die man ebenfalls auf der Verliererseite wähnen könnte, kann sich die Hände reiben: Die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, Düngern und Saatgut werden von den ausgetrockneten Böden jenseits des Atlantiks per saldo profitieren, schätzen Experten.

Den Hebel dazu liefern die massiv steigenden Preise für eine Reihe wichtiger Agrargüter: Weil in den USA massive Ernteausfälle drohen, legten in den vergangenen beiden Monaten bereits die Preise für Mais, Weizen und Soja zum Teil um mehr als 50 Prozent zu. Das wiederum stärkt die Perspektiven für Landwirte in anderen Regionen, insbesondere Südamerika. Sie sehen sich mit einer steigenden Nachfrage konfrontiert - und versuchen, mehr aus ihren Böden herauszuholen.

„Angesichts der günstigen Preissituation stehen im Grunde alle Vorzeichen auf positiv“, so Christian Faitz, Chemieanalyst bei Macquarie Securities. „Das Preisniveau ist so gut, dass die Landwirte dort nicht lange überlegen, ob sie verstärkt in Düngemittel und Pflanzenschutz investieren.“

Die jüngsten Quartalszahlen aus der Branche spiegeln die wachsende Zuversicht in der Agrochemie bereits deutlich wider. Die Ergebnisse im ersten Halbjahr fielen fast durchweg besser aus als erwartet und lieferten damit einen willkommenen Ausgleich für das ansonsten eher schwächelnde Chemiegeschäft der Konzerne.

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    Bayer-Chef Marijn Dekkers etwa hat seine Wachstumserwartungen für die Pflanzenschutz- und Saatgut-Tochter Bayer Crop Science glatt verdoppelt. War bisher von Wachstumsraten im mittleren einstelligen Bereich die Rede, stellt er nun zehn Prozent Umsatzplus und rund 20 Prozent Ertragssteigerung in Aussicht.

    US-Zulieferer sind trotz der Dürre kaum betroffen
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    1 Kommentar zu "Ernteausfälle: Chemiefirmen profitieren von Dürre in den USA"

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    • Agria, Buchwert 200 Mio, Marktkapitalisierung 50 Million, Umsatzsprung von 150 auf 500 Mio in 2012 (durch zukauf)
      http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1140212-41-50/agria-corporation-ein-schnell-wachsender-profitabler-agrar-wert#neuster_beitrag

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