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EU bestraft Daimler & Co. Milliardenstrafe für Lkw-Kartell

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Wem nutzt die Kronzeugen-Regel?
Womit Autohersteller jetzt die Kunden locken
Ford Ranger Black Edition - Kompletter Chrom-Verzicht
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Komplett in Schwarz tritt nun das Sondermodell „Black Edition“ des Ford Ranger auf. Die auf 2.500 Stück limitierte Auflage des Pick-ups verzichtet komplett auf Chromschmuck, Kühlergrill und Leichtmetallfelgen sind schwarz lackiert. Zur Ausstattung zählen unter andere Zweizonen-Klimaanlage, Lederpolster und Navigationssystem.

Für den Antrieb stehen zwei Diesel mit 118 kW/160 PS und 147 kW/200 PS zur Wahl, einzige Karosserieversion ist die Ausführung mit Doppelkabine. Die Preisliste startet bei 42.333 Euro.

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Fiat Tipo S-Design - Auch mit viel Ausstattung noch günstig
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Fiat wertet seinen kompakten Preisbrecher Tipo auf. In der neuen „S-Design“-Ausführung verfügen Schräghecklimousine und Kombi unter anderem über 18-Zoll-Felgen, Zierteile in Klavierlackoptik und eine Sonderlackierung in Grau. Zur Ausstattung zählen außerdem Xenonlicht und ein Infotainment-System mit 7-Zoll-Monitor. Einstiegsmotor ist ein 88 kW/120 PS starker Saugbenziner, alternativ ist ein Turbo mit 81 kW/110 PS und Automatikgetriebe sowie ein 88 kW/120 PS starker Diesel zu haben, für den auf Wunsch ebenfalls eine Automatik zu haben ist. Die Preisliste startet bei 19.650 Euro für den Fünftürer, der Kombi kostet 1.000 Euro mehr.

Die Tipo-Einstiegsmodelle mit weniger umfangreicher Ausstattung kosten 15.450 Euro beziehungsweise 16.450 Euro. Die Limousine – mit einem Startpreis von 14.450 Euro für das Basismodell die günstigste Karosserieversion im Modelltrio - ist nicht in der neuen Top-Ausstattung zu haben.

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Genesis G70 - Edel-Hyundai zielt auf BMW 3er
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Hyundais edle Schwester Genesis startet die Eroberung des europäischen Markts mit einer Mittelklasselimousine. Der nun in Seoul präsentierte G70 soll gegen Ende des Jahrzehnts gegen BMW 3er, Audi A4 und Mercedes C-Klasse antreten. Technisch orientiert sich der Koreaner an der deutschen Konkurrenz, hat neben Hinterrad- auch Allradantrieb und neben einem 185 kW/252 PS starken Vierzylinderbenziner auch einen Diesel mit 2,2 Litern Hubraum und 149 kW/202 PS im Angebot. Geplant ist außerdem ein 3,3-Liter-V6-Benziner mit 272 kW/370 PS.

Neben dem 4,70 Meter langen G70 will Genesis in Europa auch die größeren Limousinen G80 und G90 sowie zwei SUV-Modelle in der Liga von BMW X3 und X5 anbieten. Außer den deutschen Premiumherstellern würden die Koreaner damit vor allem Nissan-Tochter Infiniti und dem Toyota-Ableger Lexus Konkurrenz machen. Bislang ist Genesis aber lediglich in Südkorea und den USA aktiv, in Deutschland wurde zwischen 2014 und 2017 als eine Art Testballon die V6-Limousine Hyundai Genesis, der nahezu baugleiche Vorläufer des G80, angeboten.

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Mercedes-AMG G 63 und G65 - Teure „Exclusive Edition“
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Die beiden stärksten Modelle der G-Klasse-Palette aus dem Hause Mercedes-AMG sieht man im alltäglichen Straßenbild ohnehin schon nicht besonders häufig. Kein Wunder, schlagen die beiden Fahrzeuge doch mit rund 145.000 Euro (G 63) beziehungsweise 275.000 Euro (G 65) zu Buche.

Noch mal 13.000 bzw. 18.000 Euro teurer werden die beiden in der neuen „Exclusive Edition“. Optisch stechen der Unterfahrschutz aus Edelstahl, die seitlichen AMG-Streifen, die in Wagenfarbe lackierte Reserveradabdeckung sowie die 21-Zoll-Leichtmetallräder hervor.

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Opel Insignia GSi Sports Tourer - Laderaum und Ladedruck
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Opel bietet die sportliche GSi-Version des Insignia künftig auch als Kombi und mit Dieselmotor an. Der 2,0 Liter große Bi-Turbo mit 154 kW/210 PS ist an Achtgangautomatik sowie Allradantrieb gekoppelt und ergänzt im Motorenangebot den bereits angekündigten 2,0-Liter-Turbobenziner mit 191 kW/260 PS. Der Selbstzünder beschleunigt das Mittelklassemodell in rund 8 Sekunden von null auf Tempo 100 und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 231 km/h.

Als Verbrauch gibt der Hersteller 7,3 Liter an. Der Wert gilt für den „Sports Tourer“ genannten Kombi, der nun als Karosseriealternative zur bereits angekündigten Stufenhecklimousine angeboten wird. Alle Varianten des Insignia GSi kommen Ende des Jahres auf den Markt.

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Alternativ zum Benziner gibt es einen Biturbo-Diesel
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Der Insignia GSi kommt nicht nur als Limousine, sondern auch als Kombi. Und auch der Benziner ist nicht mehr der einzige Motor.

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BMW nimmt Alexa an Bord - Amazons Sprachassistent wird Serie
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BMW integriert Amazons Sprachassistent Alexa ab 2018 in allen seinen Fahrzeugen. Auch in den Modellen der Kleinwagenmarke Mini können die Insassen dann per Sprachbefehl Musik abspielen, einkaufen, die Navigation einstellen oder sich Nachrichten vorlesen lassen. Insgesamt sollen rund 10.000 Funktionen zu Verfügung stehen, wie man sie auch von den Amazon-Echo-Geräten im Wohnzimmer kennt.

Die Nutzung im Auto ist ohne Smartphone möglich, online geht Alexa über eine in allen BMW und vielen Mini serienmäßig eingebaute SIM-Karte. Nutzen kann man den Dienst jedoch nur, wenn das aufpreispflichtige Konnektivitäts-Paket an Bord ist. Zudem werden Abo-Gebühren fällig. Zu den genauen Kosten sagt BMW noch nichts.

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EU-Wettbewerbskommissarin Vestager betonte die wirtschaftliche Bedeutung von Lastwagen für den Warentransport in Europa. „Daher kann nicht hingenommen werden, dass MAN, Volvo/Renault, Daimler, Iveco und DAF, die zusammen etwa neun von zehn der in Europa produzierten mittelschweren und schweren Lkw stellen, untereinander ein Kartell bilden, anstatt miteinander zu konkurrieren.“

Die Beweislast soll Insidern zufolge erdrückend gewesen sein. Die EU-Kommission hatte in den Schreiben an die Konzerne aufgelistet, wie aus ihrer Sicht der Wettbewerb systematisch ausgehebelt worden ist. Kernpunkt war dabei eine Absprache der Lieferzeiten und Preise für Großkunden, hieß es in Branchenkreisen.

Anders als im Autogeschäft geht es bei Lastwagen meist um Spezialausführungen für den Kühltransport oder den Baustelleneinsatz – Ausführungen, die nicht jeder Hersteller immer auf Lager hat. Das soll sich die Branche zunutze gemacht haben: Konnte der Stammkunde bei seinem Lieferanten die gewünschten Lastwagen nicht sofort bekommen, sollte er bei Wettbewerbern auch kein Glück haben.

Weder beim Preis noch bei der Lieferzeit sollte es ein vernünftiges Konkurrenzangebot geben. Laut dem Brief der EU-Kommissarin sollen die Absprachen von 1999 bis zur Zerschlagung des Kartells im Jahr 2011 gelaufen sein.

Volvo und Daimler hatten wie MAN vor geraumer Zeit ihre Beteiligung eingeräumt und der Kommission ebenfalls umfangreiches Material geliefert, wie es in Branchenkreisen hieß. Im Gegenzug konnten die Unternehmen auf etwa Milde hoffen. Wer nach dem Kronzeugen als Zweiter oder Dritter Informationen zum Kartell einreicht, kann prinzipiell auf einen Strafabschlag zwischen 30 und 50 Prozent erwarten. Dennoch mussten sich die Firmen schon seit längerem auf harte Strafen einstellen.

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15 Kommentare zu "EU bestraft Daimler & Co.: Milliardenstrafe für Lkw-Kartell"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wie ist es möglich, dass es bei derart hohen Strafbußen weiterhin zu Preisabsprachen kommt? Ich schließe daraus, dass sich das Geschäft trotz Bußgelder für die Konzerne lohnt.

  • Genau. Eine Hand wäscht die andere.

    Da scheinen einige allen Ernstes immer noch zu denken, dass, wer nicht zum erlauchten Zirkel der „Privilegierten“ gehört halt Pech gehabt hat und froh sein sollte, dass es ohne ihn (bzw. seine Arbeit) nun mal nichts geht.

    Zum Glück ist das bei Weitem nicht immer und überall so; scheint ein spezifisches Politik/Konzern-Verflechtungsproblem zu sein – gleich und gleich gesellt sich halt gern, das gilt gerade für die „Mächtigen“. Und ebendeshalb – wegen deren geballter Macht, mit der sie alles beherrschen können - ist es so schwer, mit Vernunft etwas dagegen auszurichten – man beißt sich glatt die Zähne an denen aus. Zu schaffen ist es aber trotzdem!!

    Sich aufzuregen und dann zu irgendwelchen undurchdachten Aktionen hin- (oder besser gesagt: mitreißen zu lassen bringt aber überhaupt nichts (im Gegenteil). Kühlen Kopf bewahren und nachdenken schon eher.

    Nicht vergessen: Das ist eigentlich nur eine kleine Minderheit.

    Und Arroganz und Dummheit gehen bekanntlich Hand in Hand.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • Stimme Ihnen zu, aber Sie verwechseln hier Santos mit "Fatfinger".

  • Frau Deutsche Micheline19.07.2016, 13:49 Uhr
    ...........................................
    ...........................................
    Kommentarfunktionen sind nicht dazu da, dass sie ihre Kopfgülle ablassen können.


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    Haben Sie dabei vergessen Ihre eigene Aussage vor dem Posten mit sich selbst zu vergleichen ?

  • BILDUNG oder nicht Bildung ?

    Hartz4 beantragen in DEUTSCHLAND...und im TV anschauen wie noch schlimmere zu den strengsten Eltern der Welt geschickt werden ?

    IST DIESES DIE ART und WEISE einen EUROPA aufzubauen ???

    WARUM sollen sich Jugendliche überlegen ob diese zu mindestens einen Hauptschulabschluß doch noch mit arg und krach und dazu mit schlechteste Noten abschliessen sollen...wenn es doch noch schlimmere gibt ?

  • Herr Santos, altes Sprichwort, wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit mindestens drei Fingern auf sich selbst.
    Wer hier wohl Abschaum und ekelhaft ist.
    Kommentarfunktionen sind nicht dazu da, dass sie ihre Kopfgülle ablassen können.

  • Seit wann ist diese so hohe MASSEN-ARBEITSLOSIGKEIT INNERHALB DER EU BEKANNT ?

    Seit JAHREN !

    Und welche Perspektiven hat die gesamte JUGEND INNERHALB DER EU...NULL !

    ABER einerseits BILDUNG ABVERLANGEN...und gleichzeitig abverlangen dass sich EU-MITGLIEDSLÄNDER sich überlegen sollen ob diese nicht Ihre hohe Arbeitslosigkeitszahlen in ihrer Jugend nicht wegen zu hohen Maß an Bildung zu verschulden haben ?

    WAS NUN...BILDUNG oder nicht Bildung ?


  • Terrorismus innerhalb der EU ist ABSICHTLICH VON EU GEHEIMDIENSTE GEZÜCHTET UND GEFÖRDERT WORDEN !

    In PARIS waren die TÄTER BEKANNT und komischer weise zu den Tatzeiten nicht unter beobachtung gewesen !

    Genauso in NIZZA !

    Und wenn die EU-POLITIK sich schwer tut erklärungen zu finden für die noch nie so gravierend schlecht stehende Wirtschaftliche Lage Europas findet...

    dann tut eine solche Terrornation eine gewisse Pause erschaffen...

    und lässt die 500 MILLIONEN EUROPÄER SCHNELLER VOM HAUPTTHEMA ABLENKEN !!!


  • Herr Wolfgang Trantow19.07.2016, 13:21 Uhr
    Wieder kommen die Manager ungestraft davon. Warum müssen die Manager nicht persönlich für die Strafen aufkommen? So werden wieder die "kleinen" Mitarbeiter bestraft durch niedrige Einkommen, Arbeitsplatzverluste, Lohnverlust und Bonistreichungen. Wann kommen endlich die "kriminellen" Manager an die Reihe? Warum weigern sich unsere Politiker hier endlich ein zu greifen? Schon bei BER war die Rede von Schmiergelder.

    .....

    Ist RAJOI kein POLITIKER und hat er auch nicht Korruptionsverdacht gehabt ?

    Und wie ist es mit dem EU Herr JUNCKER und STEUERHINTERZUGSBEIHILFEN in LUXEMBURG ???

    NOCH NIE GEHÖRT ?

    Eine Krähe kratz der andere Krähe kein AUGE heraus !

    ODER :

    FREUND HILFT FREUND !


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