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EU stellt Ermittlungen gegen Ruhrgas und Gazprom ein

Die EU-Kommission hat Ermittlungen gegen Eon Ruhrgas und dessen russischen Partner Gazprom wegen unfairer Geschäftspraktiken eingestellt.

dpa-afx BRÜSSEL/ESSEN. Wie die Behörde am Freitag in Brüssel mitteilte, ändern beide Unternehmen entsprechend der Vorbehalte der Kommission ihre Verträge über Gaslieferungen. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sagte, die Änderungen dürften zu mehr Wettbewerb auf dem europäischen Gasmarkt führen.

Ruhrgas stufte die Entscheidung als weitgehend bedeutungslos ein. Es habe sich um Altklauseln gehandelt, die niemals zur Anwendung gekommen seien, sagte ein Sprecherin in Essen.

Nach den Angaben kann Eon Ruhrgas nun von Gazprom geliefertes Gas auch außerhalb Deutschlands verkaufen. Gazprom muss im Gegenzug Eon Ruhrgas nicht mehr die Konditionen anbieten, zu denen der russische Konzern andere deutsche Unternehmen der Branche beliefert. Die Sprecherin betonte, dass Ruhrgas schon längst Gas ins Ausland weiterverkaufe. 2004 sei es ein Anteil von 13,7 Prozent gewesen.

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