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Europäischer Automarkt Toyota mimt den sanften Angreifer

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„100 Jahre Premiumtradition lassen sich nicht in 20 Jahren aufholen“

Der neue Auris Touring Sport wurde im Toyota-Design-Center in Nizza entworfen. 70 Prozent aller in Europa verkauften Fahrzeuge werden auch in Europa gebaut. Der Yaris würde sogar in die Welt exportiert. „Trotzdem haben wir Modelle wie den RAV 4, die weltweit erfolgreich sind“, sagt Yasuda.

In der hart umkämpften Kompakt- und Mittelklasse sind die Japaner damit stark vertreten, doch an den Rändern fehlen in Europa die Erfolgsmodelle. Ins Niedrigpreissegment, wo Renault-Tochter Dacia Erfolge feiert, wollen die Japaner in Europa nicht einsteigen. „Dazu gibt es derzeit keine Pläne“, sagt Yasuda.

Und auch das Premiumgeschäft bremst die Aufholjagd der Japaner in Europa weiterhin aus. Da wo Audi, BMW und Mercedes zuhause sind, kommt die Nobelmarke Lexus nur schwer in die Gänge. Mit 3000 verkauften Fahrzeugen fristet die Premiummarke der Japaner ein Schattendasein in der Zulassungsstatistik. „100 Jahre Premiumtradition lassen sich nicht in 20 Jahren aufholen“, sagt Yasuda.

Darum konzentrieren sich die Japaner auf ihre Stärken und planen bereits die nächste Technik, um die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen. Bis zum Jahr 2015 will Toyota die Brennstoffzelle marktfähig machen.

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3 Kommentare zu "Europäischer Automarkt: Toyota mimt den sanften Angreifer"

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  • "Künftig will Toyota sich künftig stärker am Geschmack der Europäer orientieren. "

    Die Europäer haben einen guten Designgeschmack, der sich durch viele Kunstumbrüche über viele Jahrzehnte etablierte. Ohne japanische Einflüsse wäre der Jugendstil wahrscheinlich anders verlaufen. Im Autodesign muss TOYOTA dagegen mehr auf Europa zugehen. KIA/HYUNDAI importierte einfach Spitzendesigner um die "Linien" zu verstehen. TOYOTA nicht. QOROS die Chinamarke ebenso.

    Langfristig werden sich die Linien doch ähneln, da "Erfolg" auch kopiert wird. Dann werden andere versuchen wieder "den" Modetrend zu erfinden. Autos der Zukunft sind längst im "völligen Lifestyle" angekommen. Technik wird zwar wichtig bleiben, aber die Kaufemotion erfolgt über Lifestyleattribute. Hier ist TOYOTA "schwach" ... noch. Aber was wäre auch schon eine Welt, wo alles "gleich" ist. TOYOTAS nüchterne Welt hat auch Reize. Leider sprechen diese weniger as "Bauchgefühl" an.

    TOYOTA hat zu spät gelernt, dass Design lernen - Kunden verstehen bedeutet und nicht "japanische Zentralweisheit", die andere einfach verstehen müssen. Technik kann verpackt werden - Design nicht.

    Etliche Hybride vermitteln "wenig Fahrspaß". Auch hier besteht Nachholbedarf.

  • "Auch die Infrastruktur ist derzeit nicht ausgelegt auf Fahrzeuge, die nach wenigen Kilometern an einer Steckdose geladen werden." Das ist kompletter Unsinn. Gerade deshalb sind es ja Plug-in-Hybride und nicht reine Batteriefahrzeuge. Sie müssen eben nicht nach wenigen Kilometern geladen werden.

  • ich hätte gern einmal eine seriöse beurteilung der hybrid -technoliogie. ich sehe nur lexus benötigt für den GS Vollhybrid 3 600ccm und für den normalen benziner 2500ccm. die vergleichbaren e- und 5er klasse haben aufgeladene 4 zylinder und bessere verbräuche. sind wir sicher, dss die ganze hybrid diskussion nicht wieder einepolitische zur schönen heilen welt ist?rWbxUU